Zysten-Behandlung: Operative Entfernung oder Punktation

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Die Zysten-Behandlung hängt davon ab, welche Beschwerden sie verursachen, wo sie liegen und wie groß sie sind. Gutartige Zysten, die keine Beschwerden hervorrufen, bedürfen meist keiner Behandlung – auch, weil sie sich häufig von selbst zurückbilden.

Sie werden dann regelmäßig vom Arzt kontrolliert, zum Beispiel mithilfe einer Ultraschalluntersuchung. Oft stellen Zysten nur ein kosmetisches Problem dar, vor allem wenn sie, wie die Epidermalzysten, im Gesicht auftreten und deutlich sichtbar sind.

 

Hinter Zysten können auch schwere Erkrankungen stecken

Eine Möglichkeit der Zysten-Behandlung ist die operative Entfernung – vor allem, wenn die Zysten Schmerzen verursachen, eventuell bösartig sind oder ästhetische Probleme bereiten. Eine Technik ist die sogenannte Marsupialisation. Dabei öffnet der Arzt die Zyste mit einem Schnitt (Inzision) und näht die Ränder der Zyste an das umliegende Gewebe an. Dadurch fließt die Flüssigkeit der Zyste ab. Eine weitere Möglichkeit der Zysten-Behandlung ist die sogenannte Punktation. Dabei sticht der Arzt mit einer dünne Nadel in die Zyste ein und saugt die darin enthaltene Flüssigkeit ab.

Hinter knotigen Veränderungen können auch schwere Erkrankungen wie Krebs stecken. Sollten Sie bei sich einen Knoten ertasten, ist es daher ratsam, umgehend einen Arzt aufzusuchen, der weitere Untersuchungen durchführt.

Vorbeugung
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