Zyste in der Brust - Ist das schlimm?

Redaktion PraxisVITA
Eine Zyste in der Brust macht sich als Knötchen bemerkbar und wird beim routinemäßigen Abtasten entdeckt
Eine Zyste in der Brust macht sich als Knötchen bemerkbar und wird beim routinemäßigen Abtasten entdeckt. 80 Prozent aller Knoten in der Brust entdecken Frauen übrigens selbst und nicht der Arzt © Fotolia

Nicht jeder Knoten in der Brust bedeutet Gefahr. Manchmal sind auch harmlose Zysten die Ursache. Neben dem regelmäßigen Abtasten ist ein Besuch beim Arzt trotzdem Pflicht, auch dann wenn es "nur" eine Zyste in der Brust ist.

 

Zyste in der Brust ist nicht gleich Krebs

„Was ist das nur, was ich an meiner Brust ertastet habe?“ Viele Frauen erschrecken dann. Aber Statistiken der deutschen Brustkrebszentren besagen: Neun von zehn Knötchen sind gutartig, also kein Krebs. Allerdings ist es immer gut, wenn Frauen einmal im Monat die Brust sorgfältig selbst untersuchen. Auch harmlose Veränderungen können mit der Zeit Beschwerden verursachen. Je eher sie dann behandelt werden, desto besser.

 

Zyste in der Brust: Flüssigkeitsgefülltes Bläschen

Meistens stellt der Frauenarzt eine Zyste oder ein sogenanntes Fibroadenom fest. Eine Zyste in der Brust ist ein flüssigkeitsgefülltes Bläschen im Gewebe. Die meisten sind nur bis zu vier Millimeter groß, machen keine Beschwerden.

Aber manchmal können sie auf mehrere Zentimeter Größe anwachsen. Dann tun sie oft schon bei leichtem Druck, etwa durch den BH oder beim Sport, weh. Schnelle Hilfe: Der Arzt zieht die Flüssigkeit mit einer Hohlnadel unter örtlicher Betäubung und Ultraschallkontrolle heraus. Um sicherzugehen, wird die Flüssigkeit im Labor auf Krebs-Anzeichen untersucht.

 

Zyste in der Brust oder Fibroadenom

Zu spüren sind meist ein bis zwei Zentimeter große Stellen von verhärtetem Drüsen- oder Bindegewebe. Solche Knoten fühlen sich rund und glatt wie eine Murmel an. Im Vergleich zu einer Zyste in der Brust lassen sie sich leicht verschieben. Sie tun meist nicht weh. Ein Fünftel der Frauen bekommt Fibroadenome, die – wie Zysten – dann meist zu mehreren in einer oder beiden Brüsten entstehen. Eine schmerzlose Gewebeprobe klärt, ob es tatsächlich harmlose Veränderungen sind. Wenn ja, reicht es, sie zweimal im Jahr per Ultraschall zu prüfen. Bleibt die Größe gleich, ist alles in Ordnung.

Beeren schützen vor Krebs
Beerenobst liefert neben Vitaminen reichlich Pflanzenstoffe, die die Körperzellen vor bösartigen Veränderungen wie Zysten in der Brust schützen© Fotolia
 

Natürlicher Schutz vor Brustkrebs

  • Obst essen: Vitamine und Nährstoffe braucht unser Körper für ein starkes Abwehrsystem. Vor allem Vitamin E, C und Carotinoide sind wichtig, sie fangen schädliche freie Radikale ab. Gut sind vor allem Blaubeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Trauben auch Kiwis, außerdem als Gemüse öfter mal Brokkoli.
  • Mehr bewegen: Insgesamt sechs Stunden Bewegung pro Woche senken das Risiko für Brustkrebs schon um 23 Prozent, so US-Forscher. Und zwar unabhängig vom Alter. Wer aktiv ist, hat einen niedrigeren Östrogenspiegel. Drei Viertel der Brustkrebs-Tumoren entstehen durch Östrogen.
  • Normalgewicht: Mehr Bewegung ist doppelt gut. Man baut nämlich auch Bauchfett ab. Viel Bauchfett speichert Hormone wie Östrogen und kann Krebs begünstigen.
  • Das Lieber nicht: Nikotin, Alkohol und tierische Fette können Krebs fördern. Besser nicht rauchen, täglich höchstens ein kleines Glas Wein trinken, nur mageres Fleisch essen. Verwenden Sie mehr Olivenöl.
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