Zwischenblutungen haben oft harmlose Ursachen

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung
  7. 7. Das sagt der Experte

Zwischenblutungen können vielfältige Ursachen haben. Neben meist harmlosen Gründen kommen jedoch manchmal auch ernste Erkrankungen als Ursachen der Zusatzblutung infrage.

 

Mehrere Ursachen können zu Zwischenblutungen führen

  • Hormonelle Umstellung: In Phasen der hormonellen Umstellung z. B. in der Pubertät oder in den Wechseljahren ist der Monatszyklus oft unregelmäßig.
  • Hormonhaltige Medikamente: Bestimmte Medikamente, wie etwa die Pille oder Hormonersatzpräparate zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden können in manchen Fällen zu Zwischenblutungen führen.
  • Myome: Dabei handelt es sich um gutartige Geschwulste in der Gebärmutter. Je nach Größe und Sitz lösen sie Beschwerden wie verstärkte Monatsblutungen oder auch Zwischenblutungen aus.
  • Ovulationsblutung: Nach dem Eisprung sinkt der Östrogenspiegel ab, dadurch kann eine Zwischenblutung, meist in Form einer leichten Schmierblutung auftreten.
  • Endometriose: Bei dieser Erkrankung befindet sich Gebärmutterschleimhaut auch außerhalb der Gebärmutter, etwa am Muttermund, Gebärmutterhals oder in der Bauchhöhle. Diese "versprengten" Schleimhautbezirke unterliegen ebenso wie die normale Gebärmutterschleim der hormonellen Regulation und können entsprechend bluten.
  • Entzündungen: Entzündungen der weiblichen Geschlechtsorgane können eine Ursache von Zwischenblutungen sein.
  • Tumore: Sie können sich in der Scheide, Gebärmutterhals, Gebärmutter oder an den Eierstöcken befinden.
  • Verletzungen: Werden kleine Blutgefäße der Scheidenschleimhaut oder des Muttermunds verletzt, z. B. während des Geschlechtsverkehrs, kann es zu Blutungen kommen.
  • Intrauterinpessar, IUP ("Spirale"): Dabei handelt es sich um ein kleines Gebilde aus weichem Kunststoff, das zur Empfängnisverhütung in die Gebärmutter eingebracht wird und dort für drei bis fünf Jahre verbleibt. Es gibt hormonfreie und hormonhaltige Varianten, beide haben einen Einfluss auf die Gebärmutterschleimhaut und sind manchmal bei Zwischenblutungen die Ursachen.
  • Eileiterschwangerschaft (Extrauteringravidität): Dabei nistet sich die befruchtete Eizelle statt in der Gebärmutter in einem der Eileiter ein. Neben anderen Symptomen können auch Schmierblutungen ein Hinweis sein.
  • Stoffwechselstörungen: Bestimmte Erkrankungen, wie etwa Schilddrüsenfunktionsstörungen zählen zu den Ursachen von Zwischenblutungen.
  • Psychische Belastung: Starker Stress, Sorgen und seelische Probleme können den Hormonhaushalt stören und zu Zyklusstörungen führen – und damit auch zu Zwischenblutungen.
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