Die Zwiebel - eine der ältesten Kulturpflanzen

Die Zwiebel schmeckt nicht nur gut, sie kann auch altersbedingten Gefäßveränderungen vorbeugen und den Appetit anregen. Sie hat aber noch weiteren Nutzen für die Gesundheit.

Die Zwiebel blüht von Juli bis August weiß
Die Zwiebel blüht von Juli bis August weiß© Fotolia
 

Zwiebel: Anwendung und Heilwirkung

Definition Zwiebel

Bezeichnung: Allium cepa                 Familie: Amaryllisgewächse             Gattung: Lauch (Allium)

Die Zwiebel kann bei Appetitlosigkeit helfen und trägt zur Vorbeugung altersbedingter Gefäßveränderungen bei. Sie wirkt antibakteriell, lipid- und blutdrucksenkend und hemmt die Thrombozytenaggregation.

In Form von Saft, sind Zwiebeln ein beliebtes Hausmittel bei Husten und Erkältungen. Äußerlich angewandt, kann Zwiebel Insektenstiche und Entzündungen lindern.

 

In der Zwiebel enthaltene Wirkstoffe

Schwefelverbindungen, Peptide, Flavonoide

 

Botanik

Zwiebeln senken Cholesterin
Eine große Zwiebel pro Tag verdünnt das Blut, senkt den Cholesterin- sowie den Blutzuckerspiegel.© Fotolia

Die Zwiebel ist eine 50 bis 150 Zentimeter hohe, zweijährige Pflanze. Sie hat röhrige Stängel und Blätter, die meist aufgeblasen sind. Der große Blütenstand ist kugelig. Von Juni bis August blüht die Zwiebel grün-weiß.

 

Verbreitung

Ursprünglich stammt die Zwiebel aus dem Nahen Osten. Sie wird jedoch weltweit kultiviert und kommt als Wildpflanze so gut wie nicht mehr vor. Sie bevorzugt lockere, sandige, nährstoffreiche Böden, wächst aber auch auf lehmigen Böden.

 

Andere Namen für die Zwiebel

Küchenzwiebel, Speisezwiebel, Zwiebellauch, Hauszwiebel, Gemeine Zwiebel

Wissenswertes über die Zwiebel

Schon um 3.000 v. Chr. wurde die Zwiebel von Menschen angebaut und geschätzt. Ihre Bedeutung lässt sich daran erkennen, dass sie im Alten Ägypten sogar als Grabbeigabe dienten. Die Zwiebel ist damit eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt, die aufgrund ihrer Heilwirkung und als günstiges und nahrhaftes Nahrungsmittel geschätzt wurde – und noch immer weltweit Verwendung findet.

Warum man beim Zwiebelschneiden weinen muss, ist übrigens ein geschickter Mechanismus der Pflanze. Beim Zerschneiden werden reizende Substanzen freigesetzt, die in der Natur eigentlich Fressfeinde von der Pflanze abbringen sollen. Sie reizen die Augen und bringen einen „zum Weinen“

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