Zusätzliche Symptome bei kalten Füßen

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Kalte Füße sind vor allem in den Wintermonaten meist ein harmloses Symptom. Allerdings können sie von weiteren Symptomen begleitet sein, die auf eine Grunderkrankung hinweisen. Wenn beispielsweise ein niedriger Blutdruck kalte Füße verursacht, kann er zusätzlich zu Schwindel oder Müdigkeit führen. Typisch für einen niedrigen Blutdruck ist, wenn Ihnen nach dem Aufstehen oder längerem Sitzen schwindelig oder schwarz vor Augen wird.

Bei der sogenannten Schaufenster-Krankheit (periphere arterielle Verschlusskrankheit, pAVK) verengen sich die Blutgefäße in den Beinen mit der Zeit bis zum vollständigen Verschluss. Findet das Blut keine Umleitung, kommt es zu Sauerstoffmangel. Das Symptom ist Schmerz in den Beinen, am häufigsten in den Waden, der bei Bewegung zunimmt. Spaziergänge müssen deshalb alle paar Schritte zur Erholung unterbrochen werden.

Kalte Füße im Winter
Weiter entfernte Blutgefäße zum Beispiel in den Beinen werden im Winter wegen der Kälte enger gestellt, damit nicht zu viel Wärme verloren geht. Das Ergebnis sind kalte Füße.© shutterstock

Die Gefäßschäden bei der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) betreffen auch die Blutversorgung von Nerven. Daher können Empfindungsstörungen an den Beinen und an den Füßen auftreten. Typische Symptome sind Kribbeln und Taubheit, außerdem kommt es zu einer gestörten Empfindung von Temperatur und Vibration, sowie zu kalten Füßen.

Die Hormone der Schilddrüse sind eine Art Brennstoff für viele Stoffwechselvorgänge. Bei einer Schilddrüsen-Unterfunktion (Hypothyreose) wird zu wenig von diesen Hormonen hergestellt. Es kommt unter anderem zu niedrigem Blutdruck. Außerdem entsteht weniger Körperwärme, da der Stoffwechsel verlangsamt ist. Das Ergebnis ist eine Kälteempfindlichkeit, die auch zu kalten Füßen führt. Weitere Symptome bei einer Schilddrüsen-Unterfunktion sind Schwäche, Antriebslosigkeit und eine teigige Haut. Darüber hinaus kann eine dauerhafte Schilddrüsen-Unterfunktion eine Verstopfung (Obstipation) und Depressionen verursachen. Bei Frauen sind Menstruationsstörungen ein mögliches Symptom, und Männer können unter Erektionsstörungen leiden.

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