Zu viel versprochen? Was kann die Apple Watch wirklich?

Apple Watch
Die Apple Watch war ursprünglich als reines Gesundheitsgerät geplant – einige der Funktionen konnten aber nicht umgesetzt werden © Imago

Die Apple Watch wird Medienberichten zufolge anders auf den Markt kommen als geplant. Der Grund dafür sei eine etwas "haarige" Angelegenheit – Praxisvita hat die Fakten.

Laut Angaben des Wallstreet Journals war die Apple Watch ursprünglich als reines Gesundheits-Gadget geplant: Unter anderem sollte sie den Blutdruck, die Sauerstoffsättigung im Blut und das Stresslevel ihres Trägers messen. Doch dann kam alles anders: Viele geplante Funktionen der Apple Watch konnten nicht umgesetzt werden.

 

Apple Watch: Haare an den Armen behindern die Sensoren

Der Grund für das Scheitern der Gesundheitstools: Die an der Apple Watch angebrachten Sensoren arbeiteten nicht präzise genug. Probleme gab es vor allem, wenn der Arm des Trägers zu haarig, die Haut zu trocken oder das Armband nicht eng genug angelegt war.

Apple entschied sich dazu, die Smartwatch mit weniger Sensoren und damit weniger Gesundheits-Funktionen auf den Markt zu bringen. Deshalb entwickelte das Unternehmen zusätzliche Leistungen der Apple Watch, um sie für Verbraucher attraktiv zu machen. So sollen Nutzer auf neue, persönlichere Weise miteinander kommunizieren können – beispielsweise, indem sie sich gegenseitig ihren Herzschlag zusenden.

Die Apple Watch soll laut Herstellerangaben im April auf den Markt kommen. Sie ist ein absolutes Multitalent: Mit der Apple Watch können Sie E-Mails lesen und verschicken, Anrufe Ihres iPhones entgegennehmen oder checken, wie viele Kalorien Sie heute verbrannt haben. Die Apple Watch ist in zwei verschiedenen Größen erhältlich. Ab 400 Euro.

Hamburg, 18. Februar 2015

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