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Zahnstein

Redaktion PraxisVITA

Zahnstein ist im Prinzip nichts anderes als verhärteter Zahnbelag. Meist verursacht Zahnstein selbst keine Beschwerden. Er kann aber zu Entzündungen führen, die unbehandelt auf die Kieferknochen übergreifen. 

Geöffneter Mund bei einer Zahnbehandlung
Bei einer professionellen Zahnreinigung wird der Zahnstein entfernt Foto:  RobertoDavid/iStock
Inhalt
  1. Was ist Zahnstein?
  2. Symptome
  3. Ursachen
  4. Diagnose
  5. Behandlung
 

Was ist Zahnstein?

Zahnstein selbst verursacht nur selten Beschwerden. Nahezu jeder Mensch hat oder hatte schon einmal Zahnstein. Er bildet sich, wenn Zahnbelag nicht entfernt wird. Mit der Zeit lagern sich Mineralstoffe (vor allem Kalziumphosphat) in den Zahnbelag ein und er verhärtet. Je nachdem, an welcher Stelle das im Gebiss passiert, unterscheiden Zahnmediziner zwischen zwei Arten von Zahnstein: Supragingivaler Zahnstein bildet sich an der Zahnoberfläche über dem Zahnfleischsaum und ist weiß bis gelb oder braun gefärbt. Subgingivaler Zahnstein dagegen entsteht unterhalb des Zahnfleischsaums an der Wurzeloberfläche der Zähne und hat eine dunkelbraune bis schwarze Farbe.

Wie gefährlich ist Zahnstein?

Die Bildung von Zahnstein ist zwar ein Schutzmechanismus des Körpers, denn die Mineralstoffeinlagerungen verhärten nicht nur den Zahnbelag, sondern machen auch die darin enthaltenen Bakterien unschädlich. Unter der Zahnsteinschicht kommt es tatsächlich nur selten zu Karies. Manchmal wollen Patienten den „schützenden“ Zahnstein nicht entfernen lassen. Das Problem ist allerdings nicht der Zahnstein selbst, sondern die Bakterien, die sich auf seiner rauen Oberfläche bevorzugt ansiedeln. Sie können ins Zahnfleisch wandern und dort Entzündungen auslösen. Greift die Zahnfleischentzündung (Gingivitis) auf den Zahnhalteapparat über (Parodontitis), ist sogar der Kieferknochen gefährdet. Im schlimmsten Fall kann der davon betroffene Patient Zähne verlieren.

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Was gegen Zahnstein hilft

Zahnstein entsteht aus Zahnbelag. Und dieser bildet sich immer, selbst wenn man regelmäßig die Zähne putzt. Komplett verhindern lässt sich Zahnstein daher in der Regel nicht. Trotzdem hilft regelmäßiges Zähneputzen, die Zahnsteinbildung zu verzögern. Wer mindestens zweimal am Tag zur Zahnbürste greift und auch die Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder speziellen Bürsten reinigt, tut schon viel für seine Zahngesundheit. Außerdem ist der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt wichtig: Ein- bis zweimal im Jahr sollte man die Zähne von einem Fachmann untersuchen und eventuell vorhandenen Zahnstein entfernen lassen. Der Zahnarzt erkennt auch, ob das Zahnfleisch oder der Zahnhalteapparat entzündet ist und kann die richtige Behandlung einleiten. Besonders Menschen, bei denen sich Zahnstein sehr schnell bildet, sollten auf ihre Mundhygiene achten und ihr Gebiss regelmäßig fachgerecht säubern und kontrollieren lassen.

Warum nur der Zahnarzt Zahnstein entfernen sollte

Im Gegensatz zu Zahnbelag ist Zahnstein durch die eingelagerten Mineralstoffe sehr hart. Er lässt sich mit Spülen oder Zähneputzen nicht entfernen. Vorsicht: Versuchen Sie niemals, Zahnstein selbst zu beseitigen, zum Beispiel mithilfe von Zitronensäure oder Backpulver! Nur der Zahnarzt oder eine sogenannte Dentalhygienikerin weiß, wie man die Verhärtungen schonend ablösen kann. Eine unsachgemäße Reinigung kann nicht nur den Zahnschmelz schädigen, sondern auch das Zahnfleisch verletzen.

 

Das sind die Symptome von Zahnstein

Es gibt zwei verschiedene Arten von Zahnstein – je nachdem, wo er auftritt. Zahnstein selbst verursacht in der Regel keine Beschwerden. Er kann allerdings die Ursache für andere Probleme an Zähnen und Zahnfleisch sein.

Diese zwei Arten von Zahnstein gibt es

Zahnärzte unterscheiden zwei Arten von Zahnstein – je nachdem, an welcher Stelle er am Gebiss zu finden ist.

Supragingivaler Zahnstein: Diese Art von Zahnstein bildet sich an der Zahnoberfläche, vor allem an der Stelle, an der die Zähne in das Zahnfleisch übergehen (Zahnfleischsaum). Besonders betroffen sind die Innenseite der unteren Schneidezähne und die Außenseite der oberen Backenzähne. Der Zahnstein ist weiß, gelb oder braun gefärbt. 

Subgingivaler Zahnstein: Diese Art von Zahnstein tritt an allen Zähnen gleichermaßen unterhalb des Zahnfleischsaumes auf, also auf der Wurzeloberfläche der Zähne in den sogenannten Zahnfleischtaschen. Subgingivaler Zahnstein hat eine eher dunkelbraune bis schwarze Farbe. Zahnärzte nennen ihn auch Konkrement. Er entsteht langsamer und haftet stärker als der Zahnstein oberhalb des Zahnfleischsaumes. 

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So erkennen Sie Zahnstein

Der Zahnstein selbst verursacht in der Regel keine Beschwerden. Zahnstein oberhalb des Zahnfleischsaumes ist oft schon mit dem bloßen Auge sichtbar: Er zeigt sich als verfärbter Rand, der sich mit Zahnbürste und Zahnseide nicht entfernen lässt. Frischer Zahnstein ist weiß-gelb, bestimmte Nahrungsmittel aber können die Färbung mit der Zeit beeinflussen. Stoffe aus Tee, Kaffee, Rotwein und Tabakrauch färben dabei besonders intensiv. Außerdem fühlt sich Zahnstein rau an, wenn man mit der Zunge darüberfährt. Zahnstein, der an der Wurzeloberfläche in den Zahnfleischtaschen liegt, ist für die Betroffenen dagegen oft nur schwer zu erkennen.

Wann müssen Sie bei Zahnstein zum Arzt?

Zahnstein kann nur der Zahnarzt entfernen. Mindestens einmal im Jahr, besser noch zweimal im Jahr, sollten Sie daher Ihre Zähne beim Zahnarzt kontrollieren lassen.

Sinnvoll ist ein Zahnarztbesuch aber auch dann, wenn

  • Verfärbungen an den Zähnen,
  • Zahnfleischbluten oder
  • anhaltender Mundgeruch auftreten.

Vor allem, wenn die Beschwerden trotz guter Mundhygiene bestehen bleiben, sollte man einen Termin beim Zahnarzt vereinbaren. Wird Zahnstein nicht entfernt, können sich an seiner rauen Oberfläche Bakterien ansammeln und das Zahnfleisch oder der Zahnhalteapparat entzündet sich.

 

Welche Ursachen hat Zahnstein

Ausgangspunkt für die Bildung von Zahnstein ist Zahnbelag. Wird dieser nicht entfernt, werden Mineralien eingelagert und er verhärtet.

Wie Zahnstein entsteht

Zahnstein besteht hauptsächlich aus abgestorbenen, mineralisierten Bakterien, die keine Entzündungen mehr auslösen können. Man könnte auch sagen, dass die Bildung von Zahnstein ein Schutzmechanismus ist. Ausgangspunkt für Zahnstein ist immer Zahnbelag, in der Fachsprache auch „Plaque“ genannt. Zahnbelag ist ein dünner, weißlicher bis gelblicher Film, der vor allem am Zahnfleischrand oder in den Zahnzwischenräumen zu finden ist – also an Stellen, die man mit der Zahnbürste nur schwer erreichen kann.

Bakterien, Eiweiße und Mehrfachzucker: Nach jedem Zähneputzen bildet sich aus Eiweißstoffen im Speichel ein sogenanntes Schmelzoberhäutchen (Pellikel). Dieses Häutchen schützt den Zahn vor schädlicher Säure und ist bakterienfrei. Nach und nach lagern sich aber Bakterien aus dem Mund an dieses Häutchen an. Im weiteren Verlauf kommen Nahrungsreste, andere Bestandteile des Speichels und Mehrfachzucker hinzu. Die Bakterien vermehren sich und es entsteht ein sogenannter Biofilm. Die einzelnen Bakterienkolonien verschmelzen miteinander und die Menge an Zahnbelag wächst. Der weißlich-gelbe Zahnbelag ist in den ersten Tagen noch leicht zu entfernen. Mit der Zeit wird er aber immer fester und lässt sich immer weniger ablösen.

Warum Zahnstein so hart ist: Während die Bakterien im Zahnbelag noch aktiv sind, können sie im fertigen Zahnstein keine Stoffe mehr bilden, die den Zahnschmelz angreifen und zu Karies führen können. Denn mit der Zeit lagern sich Mineralstoffe (vor allem Kalziumphosphat) im Zahnbelag ab und er wird sehr hart. Zahnstein am Zahnfleischrand (supragingivaler Zahnstein) verhärtet oder mineralisiert besonders durch Mineralstoffe, die sich im Speichel befinden. Das erklärt auch, warum diese Art von Zahnstein vor allem im Bereich der Mundspeicheldrüsen entsteht. Die Minerale beim subgingivalen Zahnstein an den Wurzelhälsen kommen dagegen aus dem Blutserum und anderen Bestandteilen der Zahnfleischtaschenflüssigkeit. Daher hat er auch die typische dunkelbraune Färbung.

Schützt Zahnstein vor Karies?

Wie schnell aus Zahnbelag Zahnstein entsteht, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Bei empfindlichen Menschen bildet sich schon nach ein bis zwei Tagen Zahnstein, bei anderen dauert es etwas länger. Tatsächlich sind die im Zahnstein eingeschlossenen Bakterien inaktiv. Zahnsteinbedeckte Stellen werden daher nur selten von Karies befallen. Doch der körpereigene Schutzmechanismus wirkt nur begrenzt. Denn auf der rauen Oberfläche des Zahnsteins können sich Bakterien besonders gut ansiedeln und einen aktiven Zahnbelag bilden. Das erhöht das Risiko, dass sich nicht nur Zahnfleisch und Zahnhalteapparat entzünden. Auch Karies entsteht dadurch leichter.

Eine gute Mundhygiene, die Zahnbelag regelmäßig und richtig entfernt, ist daher sehr wichtig. Versuchen Sie aber nie, den sehr harten und zum Teil stark an den Zähnen haftenden Zahnstein selbst zu entfernen. Um den empfindlichen Zahnschmelz nicht zu schädigen, benutzt der Zahnarzt oder eine speziell ausgebildete Zahnarzthelferin spezielle Geräte, die den sehr harten Zahnstein schonend abtragen.

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So wird Zahnstein diagnostiziert

Der Zahnarzt kann in der Regel schnell feststellen, ob Zahnstein vorhanden ist. Um unerwünschte Folgen wie Entzündungen oder Karies auszuschließen, führt er weitere Untersuchungen durch.

Das passiert beim Zahnarzt

Bei Zahnstein ist der Zahnarzt der beste Ansprechpartner. Da Zahnstein selbst in der Regel keine Beschwerden verursacht, entdeckt der Zahnarzt ihn meist bei der Vorsorgeuntersuchung. Diese sollte man ein- bis zweimal jährlich durchführen lassen.

Ist Zahnstein vorhanden? Der Arzt schaut sich Zähne und Mundhöhle zuerst mit einem kleinen Spiegel genau an. Anschließend überprüft er mit einem Metallkratzer, ob Zahnbeläge vorhanden sind und ob sie weich oder hart sind. Hat sich bereits Zahnstein gebildet, lässt er sich nicht mehr einfach entfernen. Die Untersuchung verursacht keine Schmerzen, manchmal ist dabei aber ein unangenehm kratzendes Geräusch zu hören.

Ist das Zahnfleisch entzündet? Da Zahnstein das Risiko für Entzündungen erhöht, überprüft der Zahnarzt auch die Gesundheit des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates. Dafür benutzt er eine sogenannte Parodontalsonde. Das ist ein spezielles Instrument mit langer Spitze, auf der Markierungen angebracht sind. Der Zahnarzt führt die Spitze in die Zahnfleischtaschen ein und überprüft mithilfe der Markierungen, wie tief sie sind. Das kann mitunter etwas pieksen. Ist das Zahnfleisch bereits gereizt oder entzündet, kann es dabei auch zu leichten Blutungen kommen. Diese hören aber normalerweise schnell wieder auf, sobald die Untersuchung beendet ist.

Röntgenbild zeigt versteckte Schäden: Karies tritt zwar unter Zahnstein sehr selten auf. Wenn der Patient jedoch über Schmerzen klagt und keine sichtbaren Schäden vorhanden sind, macht der Zahnarzt zusätzlich noch ein Röntgenbild. Damit lässt sich nicht nur versteckter Kariesbefall sichtbar machen. Auch Entzündungen des Zahnfleisches oder des Zahnhalteapparates, die bereits auf die Kieferknochen übergegriffen haben, kann der Zahnarzt damit feststellen.

 

Wie wird Zahnstein behandelt

Zahnstein sollte nur der Zahnarzt oder eine speziell geschulte Zahnarzthelferin entfernen. Dafür stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung.

So entfernt der Zahnarzt Zahnstein

Da Zahnstein sehr hart ist, kann man ihn normalerweise nicht selbst entfernen. Auch um Schäden am darunterliegenden Zahnschmelz zu verhindern, sollte nur der Zahnarzt oder eine speziell ausgebildete Zahnarzthelferin den Zahnstein beseitigen. Für die Behandlung von Zahnstein stehen verschiedene Instrumente zur Verfügung.

Mechanische Entfernung: Der Zahnarzt oder die Dentalhygienikerin kann den Zahnstein mit sogenannten Scalern oder Küretten per Hand abkratzen, also mechanisch entfernen.

Maschinelle Entfernung: Besonders schonend sind Ultraschallverfahren. Dabei hat das Ultraschallgerät eine Spitze, die sich mit besonders hoher Schwingungszahl bewegt und den Zahnstein durch die hämmernden Bewegungen ablöst. Gleichzeitig werden die abgelösten Stücke mit Wasser weggespült.

Die Zahnsteinentfernung ist in der Regel schmerzfrei und wird ohne Betäubung durchgeführt. Nur wenn Zahnstein unterhalb des Zahnfleischrandes entfernt werden muss, wird die Stelle örtlich betäubt. 

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Wer übernimmt die Kosten bei einer Zahnsteinbehandlung?

Krankenkassen zahlen ihren Versicherten einmal im Jahr eine Zahnsteinentfernung. Möchte der Patient den Zahnstein öfter beseitigen lassen, muss er das selbst zahlen.

Übrigens: Eine einfache Zahnsteinentfernung und die professionelle Zahnreinigung sind zwei unterschiedliche Maßnahmen. Bei der Zahnsteinentfernung wird nur der vom Zahnstein betroffene Teil des Gebisses gereinigt. Eine professionelle Zahnreinigung dagegen hat zum Ziel, das gesamte Gebiss von Ablagerungen und Verfärbungen zu befreien. Die Politur der Zähne soll verhindern, dass sich schnell wieder neue Beläge bilden. Außerdem soll ein Fluoridpräparat, das am Schluss der Behandlung aufgetragen wird, die Zähne stärken. Die professionelle Zahnreinigung ist eine Zusatzleistung zur Vorbeugung. Gesetzlich versicherte Patienten müssen diese in der Regel komplett selbst oder zumindest teilweise bezahlen, da die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten nur bedingt übernehmen. Private Krankenkassen übernehmen die Kosten – je nach Vertrag – häufiger.

Lässt sich Zahnstein vorbeugen?

In der Regel ist es nicht möglich, Zahnstein komplett zu verhindern. Bei manchen Menschen etwa verhärtet Zahnbelag bereits nach ein bis zwei Tagen. Diese Menschen haben meist einen hohen Mineralgehalt im Speichel, der die Entstehung von Zahnstein fördert. Man kann aber einiges tun, um den Verhärtungen im Gebiss entgegenzuwirken.

Zahnbelag gründlich entfernen: Das beste Mittel, um Zahnstein vorzubeugen, ist eine gute Mundhygiene. Dazu gehört nicht nur, sich zweimal täglich mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta die Zähne zu putzen. Das funktioniert am besten mit einer weichen bis mittelharten Zahnbürste und rüttelnden Bewegungen von rot nach weiß, also vom Zahnfleisch zum Zahn. Auch die Zahnzwischenräume sollte man dabei nicht vergessen. Mundduschen, Zahnseide und/oder spezielle kleine Bürsten (Interdentalbürsten) entfernen Zahnbelag auch an den schwer zugänglichen Stellen zwischen den Zähnen. Manchmal kann es auch sinnvoll sein, eine Mundspülung zu benutzen. Darin sind Stoffe enthalten, die Bakterien reduzieren oder Karies vorbeugen können.

Auf zahngesunde Ernährung achten: Zucker in der Nahrung fördert die Bildung von Zahnbelag und damit auch von Zahnstein. Ein Übermaß an zuckerhaltigen Lebensmitteln oder Getränken sollte man daher vermeiden. Es hilft auch, nach dem Essen einen zuckerfreien Kaugummi zu kauen. Das regt die Speichelbildung an, verzögert die Plaquebildung und verringert die Anzahl an schädlichen Bakterien im Mund.

Regelmäßiger Zahnarztbesuch: Ein- bis zweimal im Jahr sollte man sein Gebiss von einem Zahnarzt kontrollieren lassen. Bei der Vorsorgeuntersuchung prüft der Zahnarzt unter anderem, ob Zahnstein vorhanden ist und entfernt diesen gegebenenfalls. Auch Folgeerkrankungen, die sich durch Zahnstein entwickeln können, werden so schnell erkannt. Das kann zum Beispiel eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) oder eine Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis) sein, im schlimmsten Fall verliert der Patient dadurch einen Zahn. Je früher die Behandlung beginnt, desto besser lässt sich ein schwerer Krankheitsverlauf verhindern.

Professionelle Zahnreinigung: Manche Zahnärzte empfehlen auch, ein- bis zweimal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung durchzuführen. Dabei reinigt der Zahnarzt oder eine Dentalhygienikerin nicht nur die vom Zahnstein betroffenen Stellen, sondern das komplette Gebiss. Das kann zum Beispiel für Menschen sinnvoll sein, bei denen sich Zahnstein sehr schnell bildet oder die häufig an einer Zahnfleischentzündung leiden.

Quellen:

  1. Pschyrembel Online (Abruf 18.10.2018)
  2. Buchmann R: Patientengerechte Parodontologie. Georg Thieme Verlag 2010
  3. Weber T: Memorix Zahnmedizin. Georg Thieme Verlag 2010
  4. Hellwege KD: Die Praxis der zahnmedizinischen Prophylaxe: ein Leitfaden für die Individualprophylaxe, Gruppenprophylaxe und initiale Parodontaltherapie. Georg Thieme Verlag 2003
  5. Marsh P, Martin MV: Orale Mikrobiologie: 60 Tabellen. Georg Thieme Verlag 2003
  6. Online-Auftritt der Bundeszahnärztekammer (www.bzaek.de, Abruf 18.10.2018)
  7. Online-Auftritt der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (www.kzbv.de, Abruf 18.10.2018)
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