Zahnschmerzen – die beste Prophylaxe

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Symptome
  3. 3. Ursachen
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung
  7. 7. Das sagt der Experte

Sie können Zahnschmerzen durch Prophylaxe vorbeugen – mit einer sorgfältigen Zahnpflege. Putzen Sie sich mindestens zwei Mal täglich die Zähne, am besten morgens und abends.

Elektrische Zahnbürsten erleichtern die richtige Technik. Benutzen Sie lieber eine übliche Zahnbürste? Dann lassen Sie sich die beste Zahnputztechnik vom Zahnarzt demonstrieren. Er erkennt bei der regelmäßigen Kontrolle außerdem, welche Zähne Sie bei der Zahnpflege nicht ausreichend geputzt haben.

Grundsätzlich gilt beim Putzen für die Zahnschmerzen-Vorbeugung, mit nicht zu starkem Druck Zahn für Zahn mit einer Art rüttelnden Bewegung zu reinigen. Es empfiehlt sich, eine „milde“ Zahnpasta zu nutzen, um die Zahnsubstanz zu schonen. Im Zweifel fragen Sie Ihren Zahnarzt. Mit Zahnseide, Floss und Interdentalbürsten erreichen Sie effektiv auch die Zahnzwischenräume. Mundwasser und eine Zungenreinigung runden das Zahnpflege-Programm ab. Putzen Sie die Zähne nicht direkt, nachdem Sie saure Speisen (etwa Obst) verzehrt haben.

 

Die besten Tipps, wie Sie Zahnschmerzen durch optimale Prophylaxe vorbeugen

  • Achten Sie auf eine sorgfältige Zahnpflege. Sollten Sie Zahnprothesen tragen, ist auch hier eine gute Pflege wichtig.
  • Nutzen Sie die regelmäßigen Kontrollen beim Zahnarzt.
  • Bei Zahnschmerzen sollten Sie umgehend einen Termin beim Zahnarzt vereinbaren.
  • Haben Sie Angst vor dem Zahnarzt? Sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt des Vertrauens darüber, am besten, wenn noch keine Zahnschmerzen bestehen. Er wird mit Ihnen Lösungen finden, wie Sie sich auch auf dem Zahnarztstuhl entspannen können (etwa mit entspannender Musik).
  • Etwa zwei Mal im Jahr ist eine professionelle Zahnreinigung zur Prophylaxe sinnvoll. Lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt beraten.
  • Eine zuckerarme Ernährung wirkt sich positiv auf die Mundflora aus und hilft, Karies vorzubeugen.
  • Naschen Sie möglichst nicht häufig zwischendurch, sondern lieber zu den Mahlzeiten.
  • Kauen Sie öfter mal Kaugummi, um die Speichelproduktion anzuregen.
  • Verzichten Sie weitgehend auf Cola und Limonade; auch Fruchtsäfte und Wein setzen dem Zahnschmelz zu.
  • Fragen Sie Ihren Zahnarzt, inwieweit Sie ergänzend stark fluoridhaltige Zahnpasta oder andere Präparate zur Prophylaxe nutzen sollten. Möglicherweise ist auch ein Schutzlack oder eine Versiegelung sinnvoll.
  • Üben Sie sich in Entspannung. Lockern Sie bewusst die Kiefermuskulatur. Das nimmt Druck von den Zähnen.
  • Vermuten Sie, dass Sie nachts mit den Zähnen knirschen, sollten Sie mit Ihrem Zahnarzt sprechen. Er kann Ihnen eine Kunststoffschiene anfertigen, die Sie nachts zum Schutz Ihrer Zähne tragen.
Das sagt der Experte
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