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Zähne natürlich bleichen – so geht’s

Michelle Kröger

Wer mit Verfärbungen kämpft und sich weißere Zähne wünscht, muss sich nicht gleich für ein Bleaching entscheiden. Sie können Ihre Zähne auch natürlich bleichen – ganz sanft, langfristig und ohne dem Zahnschmelz zu schaden. Wir erklären Ihnen, wie Sie mit wenig Aufwand viel weißere Zähne bekommen können.

Frau putzt sich die Zähne vor dem Spiegel
Foto:  PeopleImages/iStock
Inhalt
  1. Effizientes Zähneputzen
  2. Zahnaufhellung durch regelmäßige Zahnreinigung
  3. Zähne natürlich aufhellen – die besten Tipps
  4. Bitte nicht nachmachen
  5. Sind Whitening-Zahnpasten gesund?
  6. Rotwein, Kaffee, Nikotin – keine Zahnschmeichler
 

Effizientes Zähneputzen

Nun, dass Sie Ihre Zähne morgens und abends gründlich putzen sollten, versteht sich wahrscheinlich von selbst. Das Zähneputzen ist eine der Grundvoraussetzungen für schöne Zähne. Aber, aufgepasst: Zahnbürste ist nicht gleich Zahnbürste: Die meisten Zahnärzte raten zu einer Zahnbürste mit Schallfunktion, die elektrisch funktioniert. Durch die kleinen Wellen werden die Zähne viel gründlicher von Rückständen befreit. Eine normale Handzahnbürste würde wohl nie so ein Ergebnis liefern können. Neben dem Putzen sollten Sie einmal täglich zur Zahnseide greifen, um auch die Zahnzwischenräume rein zu halten.

 

Zahnaufhellung durch regelmäßige Zahnreinigung

Die Basis von schönen, weißen Zähnen? Die richtige Mundhygiene. Und dazu gehört nicht nur das tägliche Zähneputzen, nein, auch die regelmäßige professionelle Zahnreinigung. Dabei werden nicht nur Verfärbungen und Farbrückstände entfernt, sondern auch Zahnerkrankungen wie Parodontose oder Karies vorgebeugt. Am Ende der Behandlung erscheinen die Zähne ohne Bleaching und auf natürliche Weise viel weißer. Ganz einfach, weil sie nun frei von Zahnstein und Verfärbungen sind. Wer alle sechs Monate zur Zahnreinigung geht, der trifft alle nötigen Maßnahmen, um gesunde und schöne Zähne zu erhalten.

 

Zähne natürlich aufhellen – die besten Tipps

Ja, es gibt viele verschiedene Hilfsmittel, die weißere Zähne versprechen – und viele davon bewirken tatsächlich etwas. Jedoch schaden die meisten dieser Anwendungen unserer Gesundheit. Hier stellen wir Ihnen langfristige, natürliche und ganz sanfte Methoden der Zahnaufhellung vor:

  • Naturjoghurt: Der perfekte Start in den Tag, beispielsweise mit Früchten verfeinert. Warum? Die im Naturjoghurt enthaltenen Joghurt-Kulturen verbessern den pH-Wert in unserem Mund und sorgen für ein gesundes Mundklima. Und die vielen Mineralien halten den Zahnschmelz schön gesund und geben den Zähnen ihr natürliches Weiß zurück.
  • Käse: Käseliebhaber aufgepasst: Unser liebstes Milcherzeugnis schmeckt nicht nur gut, sondern enthält auch wichtige Mineralien, wie etwa Kalzium und Phosphor. Diese dienen unter anderem zur  Remineralisierung des Zahnschmelzes – und, ja, auch zur Aufhellung unserer Zähne.
  • Vitamin C: Der beispielsweise in Orangen, Zitronen und Erdbeeren enthaltene Vitamin C-Gehalt besitzen eine selbstreinigende Wirkung. Dieser beugt unter anderem Entzündungen des Zahnfleisches vor und fördert den Speichelfluss, so werden die Zähne gut durchgespült.
  • Oilpulling: Sie wissen nicht, was sich hinter diesem Beauty-Trend verbirgt? Ganz einfach: Beim sogenannten Oilpulling spülen Sie Ihre Zähne mit Kokosnussöl durch. Das Kokosöl hinterlässt einen Schutzfilm im Mund, der Keime oder Bakterien abwehrt. Und die sind verantwortlich für Verfärbungen aller Art.

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Zähne aufhellen mit Backpulver und Co. – bitte nicht nachmachen

Viele haben sicherlich schon einmal von dem natürlichen Hausmittel Backpulver gehört, das für weißere Zähne sorgen soll. Gemischt mit etwas Wasser soll man sich damit die Zähne putzen und man erhält weißere Zähne. Das mag auch stimmen, doch die winzigen Partikel schleifen die Zähne so sehr ab, dass der Zahnschmelz beschädigt wird. Das Ergebnis? Langfristig raue Zähne, die nur noch schneller verfärben. Auch die vermeintlichen natürlichen Hilfsmittel Salz und Zitrone schaden der Zahngesundheit und sollten lieber nicht zum Aufhellen der Zähne verwendet werden.

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Sind Whitening-Zahnpasten gesund?

In den Regalen der Drogerien finden sich viele verschiedene zahnaufhellende Zahncremes. Das Prinzip klingt simpel und gut: Einfach regulär die Zähne putzen und man erhält weißere Zähne. Doch ein Effekt ist meist nicht zu sehen. Sie sollten diese Cremes besser meiden. Genauso wie Backpulver enthalten sie Schleifpartikel, die auf Dauer nicht gut für Ihre Zähne sind. Sie schädigen den Zahnschmelz und fördern Verfärbungen.

 

Rotwein, Kaffee, Nikotin – keine Zahnschmeichler

Bei mangelnder Zahnpflege können kurzfristige Verfärbungen durch beispielsweise Kaffee, Nikotin, Rotwein, Schokolade und Beeren zu einem langfristigen Problem werden. Deshalb sollten Sie diese Genussmittel lieber nur in Maßen zu sich nehmen.

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