Wundermittel Ballaststoffe

Leinsamen
Leinsamen gehören zu den ballaststoffreichsten Lebensmitteln © Fotolia

Sie schützen Herz und Gehirn, beugen zahlreichen Erkrankungen vor und helfen beim Abnehmen: Ballaststoffe sind wahre Multitalente. Erfahren Sie hier, wie gut sie dem Körper wirklich tun.

Expertenschätzungen zufolge nehmen wir im Schnitt 20 Gramm Ballaststoffe pro Tag zu uns. Experten empfehlen, täglich zehn Gramm mehr zu essen  – denn darüber freut sich der gesamte Körper. Wir haben die wichtigsten Vorteile einer ballaststoffreichen Ernährung zusammengestellt.

 

Gehirn

Mit jeden sieben Prozent, um die Sie Ihre tägliche Ballaststoffe-Dosis erhöhen, sinkt Ihr Schlaganfall-Risiko um sieben Prozent.

 

Herz

Das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinkt um je neun Prozent pro siebenprozentiger Erhöhung der täglichen Ballaststoffe-Menge.

 

Hüfte

Tabelle mit Ballaststoffe-Anteilen in Lebensmitteln
Die Tabelle zeigt, welche Lebensmittel besonders viele Ballaststoffe enthalten

Eine US-Studie zeigte: Wenn Probanden lediglich die Auflage hatten, mindestens 30 Gramm Ballaststoffe täglich zu sich zu nehmen, verloren sie fast genauso viel Gewicht wie Probanden, die einem komplizierten Diätplan mit verringerter Kalorienzufuhr folgten.

 

Nieren

Mehr als 21 Gramm Ballaststoffe zu sich zu nehmen, senkt das Nierenstein-Risiko um 22 Prozent.

 

Darm

Eine ballaststoffreiche Ernährung fördert eine gesunde Darmflora (bakterielles Schutzschild des Darms), die vor vielen Erkrankungen schützt – auch psychische Beschwerden werden zunehmend mit einer gestörten Darmflora in Verbindung gebracht.

 

Blutzucker

Ballaststoffe verlangsamen die Aufnahme von Glukose – so wirken sie regulierend auf den Blutzuckerspiegel und können das Diabetes-Risiko verringern.

Unsere Bildergalerie stellt zehn ballaststoffreiche Lebensmittel vor – hier klicken.

Hamburg, 18. Juni 2015

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