Worin besteht die Burnout-Behandlung?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung
  7. 7. Das sagt der Experte

Erster Schritt einer Burnout-Behandlung ist, die äußeren und inneren Stressfaktoren, die zur Erkrankung geführt haben, auszuschalten. Praxisvita erklärt, was wirklich gegen Burnout hilft.

 

Verhaltenstherapie zur Burnout-Behandlung

Dies kann am besten durch eine Psychotherapie erreicht werden, in der die individuelle berufliche und private Situation des Betroffenen durchleuchtet wird, Stressoren erkannt und Strategien entwickelt werden, um diese zu reduzieren. In den meisten Fällen wird eine sogenannte kognitive Verhaltenstherapie zur Burnout-Behandlung durchgeführt. Parallel wird Betroffenen geraten, Stress durch Entspannungstechniken zu verringern und Sport zu treiben.

Grundsätzlich kann man die psychologische Burnout-Behandlung in kurzfristige und langfristige Strategien einteilen.

 

Kurzfristige Strategien der Burnout-Behandlung

  • Spontane Erleichterung (zum Beispiel tief durchatmen, Kurzentspannung, sich ausstrecken)
  • Wahrnehmungslenkung (zum Beispiel aus dem Fenster ins Grüne sehen, ein Lied im Radio hören)
  • Positive Selbstgespräche als Teil der Burnout-Behandlung (zum Beispiel „Das schaffe ich schon“, „In der Ruhe liegt die Kraft“)
  • Abreaktion (körperlich: sportliche Aktivität, emotional: schimpfen, aussprechen)
Zwei Freundinnen trinken Kaffee und plaudern
Ein wichtiger Aspekt der Burnout-Therapie: Gespräche mit Freunden entspannen und dienen als Ausgleich zum stressigen Berufsalltag© Fotolia
 

Langfristige Strategien der Burnout-Behandlung

  • Entspannung (zum Beispiel Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Yoga, Meditation)
  • Änderungen der Einstellung (Perfektionismus reduzieren, sich erlauben, Hilfe anzunehmen)
  • Soziale Fertigkeiten verbessern (Supervisionsverfahren, soziale Kompetenzen verbessern)
  • Soziale Unterstützung (private und berufliche Kontakte pflegen, in einen Verein eintreten)
  • Strategien zur Problemlösung erlernen („Zeitfresser“ identifizieren und reduzieren, Zeitpläne aufstellen), um die Burnout-Behandlung zu unterstützen
Burnout
Bei der Burnout-Behandlung können homöopathische Mittel unterstützend wirken© Fotolia

Schlägt die herkömmliche Burnout-Behandlung nicht an, kann in Kombination zur Psychotherapie auch eine medikamentöse Therapie mit Antidepressiva erforderlich sein.

Sind Kinder von der Krankheit betroffen, können Enstpannungsübungen zum Stressabbau bei der Burnout-Behandlung helfen. Hilfe kommt außerdem aus der Natur: Homöopathische Mittel können die Behandlung unterstützen.

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