Worin besteht bei Blut im Stuhl die Therapie?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei Blut im Stuhl hängt die Therapie im Wesentlichen von der Ursache ab. Wichtig ist es auf jeden Fall, schnell die Blutungsquelle zu finden und die Blutung zu stillen.

Vor allem bei akuten, starken Blutungen des oberen Magen-Darm-Trakts sollte sehr schnell gehandelt und die Blutung gestoppt werden, um einen größeren Blutverlust zu verhindern. Hat der Betroffene bereits viel Blut verloren, kann es erforderlich sein, dass er über die Vene Flüssigkeit und/oder Blutkonserven erhält.

Wesentlich harmloser ist Blut im Stuhl aufgrund von Hämorrhoiden. Diese können in den meisten Fällen mit Salben oder Zäpfchen behandelt werden. Sollte diese Therapie nicht anschlagen oder die Hämorrhoiden sehr groß sein, kann es sinnvoll sein, diese zu veröden oder komplett zu entfernen.

Bei Magengeschwüren können Medikamente wie beispielsweise Omeprazol oder Pantoprazol gegeben werden. Diese sogenannten Protonenpumpenhemmer drosseln die Magensäurebildung und wirken so Entzündungen und Geschwüren der Magenschleimhaut entgegen.

Darmpolypen und Darmausstülpungen (Divertikel) werden in den meisten Fällen im Rahmen einer Spiegelung (Endoskopie) entfernt. Wenn Darm- oder Magenkrebs die Ursache für das Blut im Stuhl ist, muss der Tumor gezielt mit einer Operation, Chemotherapie und/oder Strahlentherapie behandelt werden.

Vorbeugung
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