Wissenswertes über den Penis

Ist der Penisbruch nur ein Mythos? Zahlen, Fakten und Erkenntnisse über den Penis
Ist der Penisbruch nur ein Mythos? Zahlen, Fakten und Erkenntnisse über den Penis © iStock

Gibt es den Penisbruch wirklich? Kann man sich zwischen Linksträger und Rechtsträger selbst entscheiden? Wie lang ist normal? Geht es ab 40 tatsächlich mit den Erektionen bergab? Hier die spannendsten Erkenntnisse.

Bei Zahlen und Fakten rund um das männliche beste Stück wird wahrscheinlich so viel geschminkt wie sonst nur in der Maske der Topmodels. Das haben wohl auch verschiedene Forscher erkannt und nahmen den Penis genauestens unter die Lupe – hier die interessantesten Tatsachen.

 

Mythos Penisbruch?

"Autsch, jetzt ist er gebrochen!" So oder ähnlich wird Dieter Bohlen seinen berühmten Sex-Unfall wahrscheinlich kommentiert haben. Zumindest hat er mit seinem Buch "Nichts als die Wahrheit" das Thema Penisbruch überhaupt erst öffentlich gemacht. Genau genommen aber ist die seltene und schmerzhafte Panne eine Fraktur des Schwellkörpers, wenn der erigierte Penis im Eifer des Gefechts plötzlich ruckartig abgeknickt wird. Bei einem Penisbruch ist ein knackendes, peitschenartiges Geräusch zu hören. Danach setzt ein heftiger Schmerz ein, die Erektion geht zurück, der Penis schwillt an und färbt sich blau. Um eine OP kommt man dann nicht mehr herum. Dennoch: Der Penis selbst kann nicht brechen. Das können nur Knochen. Und auch wenn mancher es gern anders hätte: So hart kann er wirklich nicht werden.

 

Penisbruch? Das hilft!

 

Übergewicht lässt den Penis schrumpfen

Übergewicht lässt den Penis schrumpfen
Übergewicht führt bei Männern zur vermehrten Produktion von weiblichen Geschlechtshormonen. Langfristige Folge: Der Penis wird kleiner© shutterstock

Diese Meldung ist von der Sorte, die jeden Mann kurz erschreckt Luft holen lässt: Der kleine Freund schrumpft! Daten von Forschern der Uni Padua ergaben, dass der männliche Penis in den letzten 50 Jahren um einen Zentimeter kürzer geworden ist. Neben Umwelteinflüssen ist vor allem das Gewicht ein verkleinernder Faktor: Zu viele Kilos, so die Forscher, beeinflussen die Hormonproduktion negativ, die für die Entwicklung des Penis zuständig ist. Je größer also der Bauch, desto kleiner das Organ darunter.

 
 

Keine Frage der Moden, sondern der Hoden

Linksträger oder Rechtsträger? Ob ein Mann seinen Penis eher links, rechts oder mittig in der Hose herumträgt, ist keine Frage der Gewohnheit. Die Lage wird vom Hodensack bestimmt – denn häufig ist ein Hoden einen Tick höher angesetzt als der andere, was natürlich die Symmetrie beeinflusst. Und der Penis krümmt sich dann auf die entsprechend andere Seite.

 

Wie die Nase eines Mannes ...

... so ist sein Johannes! Fast jeder kennt diesen alten Spruch, und es wurden tatsächlich schon mehrere Studien angestrengt, um seinen Wahrheitsgehalt zu checken. Das Ergebnis: Bis jetzt konnte niemand einen stichhaltigen Zusammenhang zwischen der Nasenlänge eines Mannes und dem dazugehörigen Geschlechtsteil finden. Auch andere Körperteile wie Füße und Hände wurden untersucht – einen Bezug gibt es nicht, weder zu seinem "Johannes", noch zu seiner Nase.

 

Geometrie gibt's auch in der Hose

Bei jungen Männern ist die Erektion besonders steil und richtet sich etwa 20 Grad über der Horizontalen auf. Mit zunehmenden Jahren nimmt der Neigungswinkel stetig ab. Männer ab 40 müssen sich deshalb oft mit der Horizontalen zufriedengeben.

 

Doch so sensibel?

Ganze 4000 Nerven sind nicht gerade wenig! So viele nämlich laufen im männlichen Geschlechtsorgan zusammen und machen ihm das Leben schön. Trotzdem liegen Frauen auch in dieser Kategorie vorn: In der weiblichen Klitoris enden rund 8000 Nerven.

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