Warum gibt es eigentlich keine Lustpille für die Frau?

Wird denn überhaupt nach neuen Rezepten geforscht?

Allerdings. Inzwischen versuchen Wissenschaftler, die Lust im Gehirn zu stimulieren. Das soll mithilfe von Kombipräparaten gelingen. Zwei verschiedene Pillen-Entwicklungen setzen beide auf Testosteron als Außenhülle. Beim Lutschen wird zunächst der äußere Wirkstoff, also Testosteron, frei. Das Hormon soll empfänglicher machen für sexuelle Reize. Dann folgt Stufe zwei, nämlich der Wirkstoff, der jeweils im Kern der Pille steckt. Sobald man sie schluckt, kommt der Wirkstoff Buspiron zum Zuge: Er wirkt enthemmend, wird schon als Angst lösendes Medikament in der Psychiatrie eingesetzt. Die zweite Entwicklung enthält im Inneren den Wirkstoff Sildenafil, der die Durchblutung der Genitalien verbessert. Die Kombination von zwei Wirkstoffen soll besonders effektiv sein. Noch müssen beide Präparate allerdings an Tausenden von Frauen getestet werden, bevor sie zugelassen werden.

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