Wirbelsäulenverkrümmung: Natürliche Heilmethoden

Teufelskralle hilft bei Skoliose
Injektionen mit dem Wirkstoff der Teufelskralle haben eine entzündungshemmende Wirkung. Schmerzen aufgrund einer Wirbelsäulenverkrümmung können damit gemildert werden © Fotolia

Eine Wirbelsäulenverkrümmung machte Lisa das Leben zur Hölle. Eine Behandlung mit Krankengymnastik, Pflanzentherapie und Heilfasten hat ihr schließlich geholfen.

 

Wirbelsäulenverkrümmung: Die Beschwerden wurden immer schlimmer

Als sie 35 war, hatte Lisa* das erste Mal Rückenschmerzen. "Erst dachte ich, ich hätte mich verhoben", erzählt sie. "Doch als die Schmerzen auch nach Wochen nicht besser, sondern schlimmer wurden, ging ich zum Orthopäden."

Mit einer Röntgenuntersuchung stellte der Arzt bei der Frau eine Wirbelsäulenverkrümmung zweiten Grades fest. Er verordnete Rückenschule, Wassergymnastik und Bewegungstherapie.

"Das machte ich mindestens einmal pro Woche", sagt Lisa, inzwischen 49. "Trotzdem wurden die Beschwerden infolge der Wirbelsäulenverkrümmung nach und nach so schlimm, dass ich nur noch mit starken Schmerztabletten und Spritzen ein halbwegs normales Leben führen konnte."

 

Was hilft bei Wirbelsäulenverkrümmung? Schulmedizin vs. Naturmedizin

Nach dem Jahreswechsel meldete sich die Hausfrau stationär in der Klinik für Naturheilkunde in Essen an. Ihre Hoffnung: "Wenn mir die Schulmedizin bei meiner Wirbelsäulenverkrümmung nicht wirklich helfen kann, versuche ich es mit anderen Methoden."

Die Ärzte der Essener Klinik stellten Lisa eine ganz individuelle Behandlung für die Wirbelsäulenverkrümmung zusammen: unter anderem Krankengymnastik, Pflanzentherapie und Fasten (nach ärztlicher Anweisung übernimmt die Krankenkasse die Kosten).

"Fasten? Dass es meinem Rücken helfen sollte, wenn ich nichts essen würde, kam mir seltsam vor", erinnert sich die 49-Jährige. Aber, so erklärte ihr die Ärztin: "Fasten ist eine Methode, um die Gesundheit zu stabilisieren und Beschwerden zu lindern."

 

Eine Fastenkur konnte die Rückenschmerzen deutlich mildern

"Die ersten drei Tage waren schwer", gibt Lisa zu. "Ein bisschen klare Brühe, dazu Gemüsesäfte, vier Liter Tee und Mineralwasser löschen zwar den Durst. Aber satt wird man davon nicht!"

Doch bereits am vierten Tag wurde sie belohnt: "Die Schmerzen infolge meiner Wirbelsäulenverkrümmung ließen spürbar nach. Ich fühlte mich viel besser", erzählt sie.

Fastenkur mit Gemüsesaft
Fasten ist eine Methode, um die Gesundheit zu stabilisieren und Beschwerden zu lindern© Fotolia
 

Wie die Teufelskralle bei einer Wirbelsäulenverkrümmung hilft

Insgesamt sieben Tage dauerte die Fastenzeit. "Unser Ziel ist, die Selbstheilung zu wecken", sagt die Ärztin. "Bei vielen Krankheiten kommt die Verbrennung der Nahrung ins Stocken; Schlackestoffe häufen sich an, die Beschwerden verschlimmern sich. Fasten durchbricht diesen Teufelskreis: Wenn der Körper keine Nahrung von außen zugeführt bekommt, verbraucht er das, was noch da ist. Folge: Er reinigt sich quasi selbst."

Doch Fasten und Krankengymnastik allein genügten bei Lisas Wirbelsäulenverkrümmung nicht. Zusätzlich bekam Lisa Injektionen der afrikanischen Teufelskralle, einer Pflanze mit entzündungshemmender Wirkung. "Diese Kombination war endlich erfolgreich", freut sie sich. "Ich brauchte immer weniger Schmerztabletten trotz meiner Wirbelsäulenverkrümmung – und fühlte mich dabei sogar besser, weil ich keine Nebenwirkungen erdulden musste!"

Ihre gymnastischen Übungen macht sie weiter. Denn: Nur eine starke Muskulatur unterstützt den Rücken und kann Schmerzen vorbeugen.

*Name von der Redaktion geändert

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