Muskel- und Gelenkschmerzen: was wir spüren und was uns hilft

Redaktion PraxisVITA

Die 7 häufigsten Muskel- und Gelenkschmerzen – und was wir dagegen tun können.

Wirbelsäule

Wie machen sich die Beschwerden bemerkbar?

Lokale Schmerzen und über die begleitende Muskulatur mit schmerzhafter Bewegungseinschränkung: Rumpfbeugen ist erschwert oder gar nicht möglich. Eventuell strahlen die Schmerzen bis in Arme oder Beine aus.

Was kann die Ursache sein?

Bei Ausstrahlen in den Arm (Halswirbelsäule) oder Bein (Lendenwirbelsäule) muss ein Bandscheibenvorfall ausgeschlossen werden. Ansonsten ist häufig eine Überlastung der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke) die Ursache. Diagnose: akutes oder chronisches Facettensyndrom.

Wie helfen Arzt oder Physiotherapeut?

Bei dauerhaften Beschwerden kann der Arzt unter Röntgen-Einsatz die Nervenenden veröden. Dieser minimalinvasive Eingriff wird aber nur angewendet, wenn eine physiotherapeutische Behandlung auch nach Monaten keinen Erfolg zeigt.

Was können wir selbst tun?

Im Akutfall helfen Wärme und Positionen, die den Rücken entlasten, z. B. im Liegen die Unterschenkel auf ein großes Kissen betten oder Seitenlage mit angezogenen Beinen. Ansonsten wichtig: Rückenbelastende Tätigkeiten sollten vermieden, mindestens aber ergonomisch korrekt durchgeführt werden. Die Rumpfmuskulatur trainieren wir zum Beispiel so: Vierfüßlerstand, gleichzeitig rechten Arm nach vorn und linkes Bein nach hinten ausstrecken, etwa 10– 20 Sekunden halten, dann Seite wechseln.

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