Willkommen im Detox-Garten!

Redaktion PraxisVITA

So, lieber Stoffwechsel. Jetzt ist Schluss mit Sparflamme! Diese Powerkräuter werden dich anfeuern: Sie entgiften, entschlacken und liefern frische Energie.

 

Wow, Brennnessel!

Diesen Glanz auf der Haut verdanken wir ihrem Kaliumgehalt: Sie entwässert das Gewebe, unterstützt die Nieren dabei, Schlacken loszuwerden, und reinigt die Haut von innen.

 

König Kerbel

Schon in kleinen Mengen bewirkt er Großes: Zellstoffwechsel, Kreislauf und Fettverbrennung kommen in Schwung, und unsere Nieren entgiften auf Hochtouren.

 

Bittersüße Gänseblümchen

So niedlich und dabei so bitter! Genau diese Bitterstoffe aber fördern unsere Leberfunktion und damit den Abtransport von Schlacken. Blüten auf Salat, Suppe oder Müsli streuen.

Detox
Ein Detox-Drink aus dem Garten? Mit den richtigen Kräutern kein Problem!© iStock
 

Allrounder Rosmarin

Seine Harze, Gerb- und Bitterstoffe bringen unseren Kreislauf in Schwung und stimulieren den gesamten Verdauungsapparat.

 

Estragon, das Drachenkraut

Einst glaubte man, er helfe gegen Drachen – und Schlangengift. Als Detox-Spezialist leistet er zweifellos gute Dienste: Bitterstoffe kurbeln die Fettverdauung an, Kalium die Nieren.

 

Borretsch-Boost

Ein paar frische Blätter oder Blüten auf dem Gurkensalat pushen den Stoffwechsel und reinigen das Blut – sogar Seelenmüll sollen sie beseitigen. Aber: Sparsam verwenden, sonst leidet die Leber.

 

Müde? Minze!

Sie bringt unsere Fettverdauung auf Touren. Und eine Tasse Pfefferminztee fördert guten Schlaf – wichtig für alle Detox-Prozesse.

 

Suppenliebling Liebstöckel

Ab in die Brühe damit! Im Gegensatz zur salzigen Fertigwürze macht es nicht schlapp, sondern wirkt entwässernd und verdauungsfördernd.

 

Stoffwechsel-Srtar Dill

Total relaxt entschlacken? Das ätherische Dill-Öl lässt Verdauung und Stoffwechsel einen Gang hochschalten. Bauchgrummeln und Stresssymptome besänftigt es dabei.

Detox
Minze sorgt für einen guten, erholsamen Schlaf und fördert so auch die Fettverbrennung© iStock
 

„Kräuter helfen uns dabei, schädliche Stoffwechselprodukte auszuleiten“

Das sagt Heilpraktikerin und Kräuter Expertin Melanie Wenzel: Ja klar, unser Bindegewebe meint es nur gut mit uns. Um uns vor Schadstoffen aus dem Essen, aus der Luft und aus Medikamenten zu schützen, lagert es sie erst mal ein. Aber: Irgendwann haben sich im Gewebe so viele Schlacken angesammelt, dass sie unser Krankheitsrisiko erhöhen, uns Energie rauben und obendrein dazu führen, dass wir schneller Fettpölsterchen bilden. Höchste Zeit, sie wieder loszuwerden!

 

Wie können uns Kräuter beim Detoxen helfen?

Bei einer Entgiftung geht es darum, Schadstoffe aus dem Körper zu lösen und sanft, aber effektiv auszuleiten. Bei diesem Prozess spielen Kräuter eine entscheidende Rolle, denn sie unterstützen Leber und Niere bei ihrer Arbeit, schaffen ein basisches Milieu im Körper und regen die Verdauung an. So werden alle für die Entschlackung wichtigen Stoffwechsel-Abläufe bestmöglich unterstützt.

 

Was muss ich beachten, wenn ich mithilfe von Kräutern entgiften möchte?

Auch bei Heilkräutern gibt es Unverträglichkeiten, wir sollten also immer erst mal vorsichtig testen, ob wir das Heilkraut auch vertragen. Man kann sowohl getrocknete als auch frische Kräuter verwenden, sofern sie einem zur Verfügung stehen. Was hohe Temperaturen betrifft, so sind die meisten Kräuter Sensibelchen – es ist also besser, sie nicht mitzukochen, sondern im Salat oder im Smoothie zu verwenden. Wenn wir uns für eine kurartige Anwendung von Kräutern entscheiden, sollten wir nach spätestens acht Wochen eine Pause einlegen, damit kein Gewöhnungseffekt eintritt.

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