Wieso Sie nach dem Sport Vitamin C zu sich nehmen sollten

Redaktion PraxisVITA
Vitamin C nach dem Sport ist gut für Gesundheit
Wer ausreichend Vitamin C zu sich nimmt, verringert schädliche Stoffwechselprozesse im Körper © Fotolia

Sport bedeutet auch Stress für den Körper – dagegen wirkt Vitamin C besonders gut. Praxisvita hat die Fakten.

Bei einer erhöhten körperlicher Aktivität – z.B. Sport – steigt auch der sogenannte oxidative Stress. Das bedeutet: Es befindet sich mehr Sauerstoff im Blut als für die Körperfunktionen benötigt wird. Eine Folge: Durch den Überschuss werden Zellen (Lipidperoxidation), Proteine (Proteinoxidation) oder ganze DNA-Abschnitte beschädigt.

 

Eine Orange gegen Atemnot?

Forscher der University of Helsinki zeigen in einer aktuellen Studie, dass der gesundheitsschädliche Einfluss von oxidativem Stress durch die Einnahme von Vitamin C deutlich verringert werden kann.

Doch Vitamin C greift auch direkt in bestimmte Stoffwechselprozesse – wie z.B. die Produktion von Histaminen, Prostaglandinen oder Cysteinylleukotrien (Glutathion) – ein. Die Häufigkeit von Atemwegsbeschwerden, die überwiegend nach sportlichen Aktivitäten auftreten – beispielsweise die sogenannte Bronchokonstriktion (Verengung der Bronchien) oder respiratorische Insuffizienz (nicht ausreichende Versorgung der Lungenbläschen mit Atemluft) – wird auf diese Weise durch die Einnahme von Vitamin C um die Hälfte verringert.

 

Vitamin-C-Aufnahme einfach erhöhen

Je nach Untersuchungsaufbau wurde den Probanden nach dem Sport zwischen 0,5 und 2 Gramm Ascorbinsäure (Vitamin C) verabreicht – das entspricht der fünf- bis 20fachen Menge, die einem erwachsenen Menschen von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen wird (100 Milligramm).

Die Aufnahme von Vitamin C in diesen Mengen ist gesundheitlich unbedenklich und entsprechend auch ohne die Hinzuziehung eines Arztes möglich. Gute Lieferanten für Vitamin C sind Hagebutten (1.250 Milligramm pro 100 Gramm), Schwarze Johannisbeeren (175 Milligramm pro 100 Gramm), Zitronen (50 Milligramm pro 100 Gramm) und Paprikas (140 Milligramm pro 100 Gramm). Um die Dosis von 0,5 bis 2 Gramm zu erreichen, müsste man jedoch große Mengen davon verzehren – ein Vitamin-C-Pulver eignet sich dafür besser.

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