Wie wirkt sich mein Gewicht auf mein Brustkrebsrisiko aus?

Gewichtszunahme erhöht Brustkrebsrisiko
Nicht der BMI oder das Hüft-Taille-Verhältnis sind entscheidend. Das Krebsrisiko hängt davon ab, wie stark Frauen zunehmen © Shutterstock

Britische Forscher haben einen entscheidenden Zusammenhang zwischen dem Brustkrebsrisiko von Frauen und der Entwicklung ihres Gewichts herausgefunden. Praxisvita hat die Fakten.

In einer aktuellen Studie wollten britische Forscher herausfinden, wie sich Gewichtszunahme im Erwachsenenalter auf das Brustkrebsrisiko bei Frauen auswirkt. Dazu werteten sie die Daten von rund 93.000 Studienteilnehmerinnen aus.

 

Gewichtsentwicklung für das Brustkrebsrisiko ist entscheidend

Die Wissenschaftler beobachteten folgendes Phänomen: Wenn eine Frau zwischen ihrem 25. Lebensjahr und dem Beginn ihrer Wechseljahre alle zehn Jahre um eine Rockgröße zunimmt, steigt ihr Risiko, nach der Menopause an Brustkrebs zu erkranken, um 33 Prozent. Nimmt sie alle zehn Jahre um zwei Größen zu, steigt das Brustkrebsrisiko sogar um 77 Prozent.

Dabei kommt es nicht darauf an, wie viel Frauen zu Beginn dieses Zeitraums wiegen – entscheidend für das Brustkrebsrisiko ist allein die Entwicklung des Gewichts.

 

Wo Speckpolster gefährlich sind

Körperfett ist jedoch nicht immer schädlich – es kann uns auch vor gefährlichen Krankheiten schützen. Maßgeblich ist, an welcher Stelle es sich befindet. Die Praxisvita-Bildergalerie zeigt, wo Speckpolster gesund sind und wo nicht.

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