Wie wird die Diagnose bei einer Hausstaubmilbenallergie gestellt?

Redaktion PraxisVITA
Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei einer Hausstaubmilbenallergie lässt sich die Diagnose mithilfe eines Allergietests stellen. Dieser führt in der Regel ein spezialisierter Arzt, ein Hautarzt oder Allergologe durch.

Zunächst stellt er einige Fragen zu den Symptomen, um Hinweise  zu erhalten, welche Art von Allergie vorliegt:

  • Unter welchen Beschwerden leiden Sie?
  • Treten die Symptome nur zu einer bestimmten Jahreszeit (saisonal) oder das ganze Jahr über auf?
  • Machen sich die Symptome morgens bzw. nachts bemerkbar? Gibt es tageszeitliche Schwankungen bei den Beschwerden?
  • Seit wann bestehen die Symptome?
Eine Methode, um bei einer Hausstauballergie die genaue Diagnose zu stellen, ist der sogenannte Prick-Test
Eine Methode, um bei einer Hausstauballergie die genaue Diagnose zu stellen, ist der sogenannte Prick-Test© IStock
 

Diagnose mittels Allergietest

Eine Methode, um bei einer Hausstaubmilbenallergie eine genaue Diagnose zu stellen, ist ein Allergietest: Der sogenannte Prick-Test (aus dem Englischen: to prick = einstechen) ist eines der gängigsten Verfahren. Dabei trägt der Arzt tröpfchenweise Lösungen mit möglichen Allergenen auf die Haut auf, in der Regel auf die Innenseite des Unterarms (alternativ am Rücken). Mit einer speziellen Nadel sticht er die Haut oberflächlich an, sodass die Allergene eindringen können. Nach rund 15 Minuten kann der Arzt den Test auswerten: Bildet sich eine rötliche, juckende Schwellung (Quaddel) an der eingestochenen Stelle, ist der Betroffene gegen das jeweilige Allergen sensibilisiert: Das heißt, es liegt eine Überempfindlichkeit vor, Betroffene müssen jedoch nicht zwangsläufig Symptome zeigen. Das Immunsystem hat also gegen das Allergen Abwehrstoffe (Antikörper) gebildet, welche die allergische Reaktion auslösen.

 

Hausstaubmilbenallergie: Diagnose mittels Bluttest

Der Arzt kann zur Diagnose einer Hausstaubmilbenallergie auch einen Bluttest durchführen. Dabei bestimmt er die Konzentration der Antikörper (IgE) im Blut. Zeigt das Immunsystem eine erhöhte Allergiebereitschaft, ist die Konzentration dieser Abwehrstoffe im Blut erhöht.

 

Provokationstest bei einer Hausstaubmilbenallergie

Beim sogenannten "nasalen Provokationstest" wird das vermeintliche Allergen direkt auf die Nasenschleimhaut aufgebracht, um eine allergische Reaktion zu provozieren. Typische Symptome wie Niesreiz oder verstopfte Nase zeigen eine Allergie an.

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