Wie werden Xanthelasmen festgestellt?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Die Xanthelasmen-Diagnose ist leicht: Der Arzt erkennt sie mit bloßem Auge. Die gutartigen Hautveränderungen treten meist am Ober- und Unterlid in der Nähe der Nasenwurzel auf und sind weißlich, hellgelb bis elfenbeinfarben. Die Cholesterin-Ablagerungen (Plaques) sind in der obersten Hautschicht (Epidermis) eingelagert und meist flach und rund bis bogenförmig. Charakteristisch für Xanthelasmen ist, dass sie weich sind und häufig symmetrisch an beiden Augen auftreten.

Bei etwa 50 Prozent der Betroffenen werden die Xanthelasmen durch eine Fettstoffwechsel-Störung ausgelöst. Um mögliche Veränderungen festzustellen, wird der Arzt zur Diagnose eine Blutuntersuchung anordnen. Er wird dabei vor allem auf die Laborwerte achten, die die Blutfette betreffen.

 

Wichtige Blutfettwerte bei der Blutuntersuchung

  • Gesamt-Cholesterin
  • Triglyzeride (Neutralfette)
  • HDL (High Density Lipoprotein): Fett-Transport-Eiweiße mit hoher Dichte
  • LDL (Low Density Lipoprotein): Fett-Transport-Eiweiße mit niedriger Dichte
 

Krankheiten als Xanthelasmen-Ursache

Sind einzelne oder alle Blutfettwerte erhöht oder nicht im Normalbereich, liegt häufig eine sogenannte Hyperlipoproteinämie vor. Sie kann auch im Rahmen anderer Krankheiten, wie der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) oder Leber- und Nierenerkrankungen vorkommen. Der Arzt spricht dann von der sogenannten sekundären Hyperlipoproteinämie.

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