Wie viel Sport für einen Soft Drink?

Eine Cola im Kino gehört für viele genauso dazu wie das Popcorn oder die Nachos. Wie groß ist der Aufwand, die kleine Sünde wieder abzutrainieren? Wir verraten es! Außerdem: 3 Gründe für einen Softdrink-Entzug.

In Softdrinks steckt reichlich Fruchtzucker. Tückisch: Davon nimmt man nicht nur doppelt so schnell zu, zudem lässt die Fruktose auch die Harnsäurewerte ansteigen. Das kann einen Gichtanfall auslösen.

Cola und Limonaden sind nicht nur Zuckerbomben, sondern enthalten auch viel Phosphat. Nimmt man diesen Stoff täglich in großen Mengen auf, wird die Kalziumeinlagerung in den Knochen behindert. Das fördert Osteoperose.

Softdrinks greifen den Zahnschmelz an. Speichel kann diese Säure wieder neutralisieren, das dauert allerdings eine knappe Stunde. In dieser Zeit sollte man also nicht putzen, weil man sonst die sowieso gerade angegriffene Zahnhartsubstanz abscheuert. Besser ist es, nach dem Essen eine halbe oder auch eine Stunde zu warten und den Mund danach nur kräftig auszuspülen. Klappt das nicht, tut es auf dem Weg zur Arbeit auch mal ein Zahnpflegekaugummi.

 

Alternative grüne Cola?

"Coca Cola Life" heißt die neue Version der braunen Brause, die jetzt überall in den Supermärkten steht. Das klingt gesund, sieht dank grünem Etikett auch so aus und enthält in der Tat auch Stevia – also "gesunden Zucker". Trotzdem handelt es sich schlicht und einfach um einen geschickten Werbetrick. Denn die "grüne Cola" ist weder gesünder noch deutlich zuckerärmer als andere Softdrinks.

 

Wie wird man unliebsame Kalorien der Getränke wieder los?

Kleine Sünden müssen ab und zu mal sein. Wer sich auf Dauer alles verbietet, wird schnell unzufrieden und strahlt dies auf seine Umwelt aus. Mit diesen Trainingseinheiten trainieren Sie die Cola wieder ab.

Das steckt in einer Cola
Das steckt in einer Cola© Fotolia
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