Wie verläuft bei Nachtschweiß die Behandlung?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Wie bei Nachtschweiß die Behandlung verläuft, hängt vor allen Dingen von der Ursache für die nächtlichen Schweißausbrüche ab. Die Nachtschweiß-Behandlung verläuft deshalb individuell sehr unterschiedlich.

Wenn äußere Faktoren oder eine vorübergehende Infektion – zum Beispiel ein grippaler Infekt – Schuld an den Beschwerden sind, ist bei Nachtschweiß häufig keine besondere Behandlung notwendig. Sobald die Infektion abgeklungen ist, verschwinden die Beschwerden ganz von alleine. Mit schmerzstillenden und fiebersenkenden Mitteln können Sie bei Bedarf die akuten Beschwerden lindern. Außerdem sollten Sie sich für einige Tage schonen und ausreichend trinken, um den Flüssigkeitsverlust durch das starke Schwitzen auszugleichen.

 

Wenn Infektionen Nachtschweiß verursachen

Diagnose bei Nachtschweiß
Menschen, die regelmäßig unter Nachtschweiß leiden, sollten einen Arzt zu Rate ziehen© Fotolia

Manchmal sind allerdings auch schwerwiegende Infektionen für den Nachtschweiß verantwortlich, die unbedingt eine medikamentöse Behandlung erfordern. Bei einer Herzinnenhautentzündung oder einer Tuberkulose wird der Arzt Ihnen Antibiotika verschreiben, die Sie unter Umständen für längere Zeit einnehmen müssen. Sie sollten sich dabei genau an die Anweisungen des Arztes halten, da beide Erkrankungen ernsthafte Folgen haben können, wenn sie nicht richtig ausheilen.

 

Nachtschweiß bei rheumatischen Erkrankungen

Wenn Schilddrüsenprobleme, rheumatische Erkrankungen oder Gefäßentzündungen die Ursache für nächtliches Schwitzen sind, ist ebenfalls eine medikamentöse Behandlung möglich. Dabei kommen vor allem Hormonpräparate, Antirheumatika oder Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken, zum Einsatz. Insbesondere bei rheumatischen Erkrankungen kann der Arzt auch Ergotherapien oder Krankengymnastik verordnen, um die Beweglichkeit der Gelenke zu verbessern oder zu erhalten.

 

Wenn krebs hinter den Schweißausbrüchen steckt

Auch bei einer Krebserkrankung ist der Nachtschweiß lediglich ein Symptom und die Behandlung zielt darauf ab, den Krebs zu bekämpfen. Für welche Behandlungsstrategie der Arzt sich entscheidet, richtet sich nach der Krebsart und dem individuellen Erkrankungsstadium. In der Regel wird der Arzt den Krebs mithilfe einer Chemotherapie, einer Strahlentherapie und unter bestimmten Umständen auch Operationen behandeln. Oft ist es notwendig, die verschiedenen Behandlungsmethoden miteinander zu kombinieren, um den Krebs wirksam zu bekämpfen.

Vorbeugung
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