Wie verläuft bei Heißhungerattacken die Behandlung?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Heißhungerattacken sind immer das Symptom einer zugrunde liegenden körperlichen oder psychischen Erkrankung oder Störung. Daher werden die Behandlungsmöglichkeiten auch nach der Ursache ausgewählt.

Ist die Ursache für die Heißhungerattacken ein stark schwankender Blutzuckerwert, so ist es ratsam, durch eine ausgewogene Ernährung mit wenig Zucker und dafür viel Gemüse und Vollkornprodukten, den Blutzuckerspiegel auf einem gleichbleibenden Pegel zu halten. Im Rahmen von Diäten zur Gewichtsabnahme, sollte die tägliche zugeführte Energiemenge den Grundbedarf decken, um einem Nährstoffmangel und Heißhungerattacken vorzubeugen.

Bei einem Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) als Ursache der Heißhungerattacken kann der Arzt – der Hausarzt oder auch ein Diabetologe – helfen, die Medikamente oder die Insulinmenge anzupassen, um zu starke Blutzuckerschwankungen und vor allem Unterzuckerungen (Hypoglykämien) zu vermeiden. Kurzfristig kann bei einer Unterzuckerung auch die Zufuhr von schnellen Kohlenhydraten, wie beispielsweise Traubenzucker, hilfreich sein. Er fängt die Unterzuckerung ab und kann Heißhungerattacken verhindern.

Bei Heißhungerattacken, die mit Essstörungen, wie der Binge-Eating-Disorder zusammenhängen, ist eine psychologische Betreuung erforderlich. Betroffene können sowohl durch eine Verhaltens- als auch medikamentöse Therapie behandelt werden und so die Anzahl der Heißhungerattacken vermindern.

Vorbeugung
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