Wie verläuft bei einer Höhenkrankheit die Behandlung?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Die Höhenkrankheit kann eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit darstellen. Es ist wichtig, auftretende Symptome in jedem Fall ernst zu nehmen und einen Abstieg in tiefere Lagen vorzunehmen, sobald die Symptome stärker werden.

 

Sofortmaßnahmen beim Verdacht auf die Höhenkrankheit

  • Rast: Der Körper braucht je nach Höhe für den Anpassungsprozess oft mehrere Tage, um sich den neuen Luft- und Sauerstoffverhältnissen anzupassen.
  • Abbruch: Der Aufstieg sollte bei einer Verschlechterung oder fehlenden Anpassung des Körpers sofort unterbrochen und der Abstieg angetreten werden. Es ist ratsam, Höhenkranke nicht allein absteigen zu lassen, um Bergunfälle und Abstürze zu verhindern. Sind Erkrankte nicht transportfähig, kann ein sogenannter Überdrucksack (hyperbare Kammer) für den Abstieg genutzt werden. Dieser simuliert einen Abstieg auf etwa 2.000 Meter und lindert die Symptome.
  • Schmerzmittel: Gegen starke Kopfschmerzen können Schmerzmittel, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Ibuprofen, helfen.
 

Höhenkranke werden vor Ort oder im Krankenhaus behandelt

Ein Arzt oder Höhenmediziner kann den Höhenkranken vor Ort oder in einem Krankenhaus notfallmedizinisch versorgen. Dabei erhält er zunächst über eine Atemmaske Sauerstoff. Bei einem Höhen-Hirnödem oder Höhen-Lungenödem sind weitere Maßnahmen zur Behandlung sowie Medikamente notwendig, zum Beispiel Kortison (wie Dexamethason) oder der Blutdruck-senkende Wirkstoff Nifedipin.

Vorbeugung
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