Wie verläuft bei Beulen die Behandlung?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Je nach Art und Herkunft der Beulen verläuft die Behandlung ganz unterschiedlich. Bei einer Beule, die beispielsweise durch eine Prellung ausgelöst wurde, zielt die Behandlung vor allem darauf ab, die Beule zu kühlen und den betroffenen Körperteil ruhig zu stellen. Da Beulen nur ein Symptom sind, sollte stets der Auslöser gesucht und anschließend dementsprechend behandelt werden.

 

Allergie

Liegt der Beule eine Allergie zugrunde, ist es sinnvoll, mit einem Antiallergikum, also einem Medikament zu behandeln, das die Symptome der allergischen Reaktion unterdrückt oder abschwächt.

 

Lymphknotenschwellung

Bei einer Lymphknotenschwellung können sowohl Infektionen und Immunreaktionen, als auch in manchen Fällen bösartige Krankheiten für die Bildung der Beulen verantwortlich sein. Bei geschwollenen Lymphknoten wird immer die zugrunde liegende Erkrankung behandelt.

 

Weichteilbruch

Beulen, die durch Weichteilbrüche entstehen, beispielsweise ein Leistenbruch, heilen nicht von selbst, sondern müssen operativ behandelt werden. Dabei wird der Bruchinhalt zurückgestülpt (reponiert) und die Bruchlücke verstärkt (zum Beispiel mit einem kleinen Kunststoffnetz).

 

Entzündungen

Lösen Entzündungen oder Infektionen durch verschiedene Erreger Beulen aus, erfolgt die Behandlung je nach Auslöser. Der Arzt kann beispielsweise entzündungshemmende Medikamente verschreiben, oder ein Antibiotikum verabreichen, wenn bakterielle Erreger der Grund für die Entzündung sind.

 

Rheumatoide Arthritis

Bei dieser entzündlichen Allgemeinerkrankung sind die Beulen, die hauptsächlich an den Gelenken auftreten, meistens sehr schmerzhaft. Der Arzt verschreibt dann häufig Schmerzmittel, entzündungshemmende Medikamente oder auch Kortison-Präparate. Manchmal kann auch eine Operation die Symptome einer Arthritis mildern.

 

Geschwulst (Tumor)

Bei Beulen, die durch Neubildungen von Gewebe (zum Beispiel Knochentumoren) ausgelöst werden, richtet sich die Behandlung danach, ob die Krebsart gutartig oder bösartig ist. Beim gutartigen Knochentumor (Osteom) beispielsweise kann eine Entfernung der zusätzlichen Knochenmasse hilfreich sein, wenn die Funktionalität von Körperteilen durch den Tumor eingeschränkt ist.

 

Gefäßausweitung (Angiektasie)

Eine Gefäßausweitung unter der Hautoberfläche ist meist harmlos. Häufig werden Gefäßausweitungen durch andere Erkrankungen, wie Arteriosklerose oder Bindegewebserkrankungen, verursacht. Der Arzt wird diese Krankheiten vordergründig behandeln. Besteht die Gefahr, dass das Gefäß geschädigt ist und dadurch Blutungen oder eine Thrombose ausgelöst werden, kann die Beule operiert werden.

 

Erfrierung

Beulen, die bei einer starken Erfrierung entstehen, werden zur Behandlung durch einen keimfreien Verband vor Erfrierungen geschützt. Gegebenenfalls muss ein Arzt betroffene Stellen chirurgisch entfernen, wenn das darunter liegende Gewebe zu stark zerstört ist.

Vorbeugung
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