Wie Sie Nasenbluten vorbeugen können

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Vorsichtsmaßnahmen, mit denen Sie Nasenbluten mit hundertprozentiger Sicherheit vorbeugen können, gibt es nicht. Ein paar Grundregeln sollten Sie aber befolgen, um das Risiko für Nasenbluten zu reduzieren:

  • Schnäuzen Sie sich nicht übermäßig und bohren Sie nicht in der Nase – eine gesunde Nase reinigt sich von alleine. Nur bei Schnupfen ist ein Naseausschnauben sinnvoll.
  • Spezielle Nasensalben oder Nasenöle beispielsweise mit dem Wirkstoff Dexpanthenol können bei einer trockenen Nasenschleimhaut helfen.
  • Verwenden Sie – vor allem im Winter – Luftbefeuchter. Übrigens: Auch große Topfpflanzen befeuchten die Raumluft.
  • Trinken Sie ausreichend, mindestens 1,5 Liter pro Tag.
  • Nasenspülungen oder Inhalieren von Kochsalzlösungen befeuchten die Nasenschleimhaut.
  • Achten Sie auf eine vitaminreiche Ernährung: In Grüngemüse wie Broccoli oder Spinat ist Vitamin K enthalten, das für eine intakte Blutgerinnung notwendig ist.

Sollte trotz dieser Maßnahmen Nasenbluten bei Ihnen auftreten, dann legen Sie nicht den Kopf in den Nacken. Auf diese Weise würde das Blut in den Rachen und durch die Speiseröhre in den Magen laufen. Dies kann zu Übelkeit und Erbrechen führen und außerdem besteht die Gefahr, dass das Blut in die Atemwege gerät. Setzen Sie sich stattdessen aufrecht hin und lassen Sie den Kopf nach vorne hängen.

Drücken Sie, um die Blutung zu stoppen, die Nasenflügel für einige Minuten zusammen. Außerdem sollten Sie sich einen feuchten Waschlappen oder ein in ein Handtuch gewickeltes Kühlpack in den Nacken legen. Sollte sich die Blutung nicht innerhalb von 20 Minuten stoppen lassen, suchen Sie umgehend eine Notaufnahme auf.

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