Wie Sie Gebärmutterhalskrebs vorbeugen können

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Vorsichtsmaßnahmen, mit denen Sie Gebärmutterhalskrebs sicher vorbeugen können, gibt es nicht. Allerdings sollten Sie regelmäßig beim Frauenarzt eine Früherkennungsuntersuchung durchführen lassen, bei der ein Abstrich des Gebärmutterhalses gemacht wird und die darin enthaltenen Zellen auf Veränderungen untersucht werden.

Diese Untersuchung dient dazu, schon Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs zu erkennen und frühzeitig behandeln zu können. Die Kosten für diese jährliche Untersuchung übernehmen bei allen Frauen ab dem 20. Lebensjahr die gesetzlichen Krankenkassen.

Um einer Infektion mit den Humanen Papillomaviren vorzubeugen, sollten Sie „Safer Sex“ praktizieren, das heißt – vor allem bei unbekannten oder häufig wechselnden Geschlechtspartnern – immer ein Kondom verwenden. Seit 2006 gibt es in Deutschland auch einen Impfstoff gegen HPV, der eine Infektion mit den beiden Hochrisikotypen HPV 16 und 18 verhindern kann. Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) empfiehlt gegen Gebärmutterhalskrebs eine Impfung für alle Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Vorbeugend können aber schon Mädchen ab dem 9. Lebensjahr geimpft werden. Allerdings ersetzt die Impfung nicht den jährlichen Abstrich der Krebsfrüherkennung, da sie nur vor den beiden häufigsten Virentypen schützt.

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