Wie Sie Erfrierungen vorbeugen können

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Einer Hypothermie (Unterkühlung) können Sie ebenso wie Erfrierungen durch einfache Maßnahmen vorbeugen:

Die richtige Winterbekleidung schützt vor Erfrierungen
Bei sehr niedrigen Temperaturen können Erfrierungen durch warme Kleidung vermieden werden© Fotolia

  • Trinken Sie ausreichend. Auch bei Kälte verlieren Sie Flüssigkeit in Form von Schweiß und Atemluft. Das Blut fließt langsamer und die feinen Blutgefäße werden noch schlechter durchblutet. Getränke von mindestens 25 Grad Celsius sind ideal und schützen Sie vor Erfrierungen.
  • Versuchen Sie, sich regelmäßig in beheizten Räumen oder an Wärmequellen aufzuwärmen, um Erfrierungen vorzubeugen.
  • Leichte gymnastische Übungen fördern die Durchblutung und beugen einer Erfrierung vor. Joggen Sie beispielsweise mit den Füßen auf der Stelle oder reiben und kneten Sie ihre Hände und Finger.
  • Kleiden Sie sich den Temperaturen entsprechend: mehrere Schichten sind ideal. Sehr gut eignet sich sogenannte Funktionskleidung, die den Schweiß nach außen leitet. Dadurch verhindern Sie sogenannte „Kältebrücken“, die dem Körper Wärme entziehen.
  • Unterschätzen Sie nicht den Wärmeverlust über den Kopf- und Halsbereich. Eine wärmende Mütze sowie einen Schal sollten Sie bei sehr kalten Außentemperaturen stets tragen.
  • Handschuhe verhindern, dass die Hände und vor allem Finger und Fingerspitzen keine Erfrierungen erleiden. Fäustlinge eignen sich besser als Fingerlinge.
  • Vermeiden Sie einschneidende Kleidung und zu enge Schuhe. Es besteht die Gefahr, dass die Durchblutung gestört wird. Die betroffenen Körperteile sind dann anfälliger für Erfrierungen; Gewebe wird schneller geschädigt.
  • Trinken Sie in kalter Umgebung keinen Alkohol. Die Blutgefäße unter der Haut erweitern sich und der Körper gibt vermehrt Wärme ab.
  • Versuchen Sie, auf Zigaretten zu verzichten. Das darin enthaltene Nikotin verengt die Blutgefäße zusätzlich. Die Durchblutung in Händen und Füßen nimmt ab und begünstigt Erfrierungen.
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