Wie Sie einer Gürtelrose vorbeugen

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung
  7. 7. Das sagt der Experte

Zur Vorbeugung von Windpocken gibt es eine Varizella-Zoster-Virus-Impfung. Diese empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) in Deutschland standardmäßig für Kinder und Jugendliche.

Eine Impfung ist auch für folgende Personen empfohlen:

  • Schwangere Frauen
  • Nicht-geimpfte Frauen mit Kinderwunsch
  • Nicht-geimpfte Patienten, die vor einer Organtransplantation oder einer Therapie stehen, die das Immunsystem schwächt (immunsuppressive Therapie)
  • Patienten mit Neurodermitis

Trotz der Impfung kann es zum Ausbruch einer Gürtelrose kommen. In der Regel zeigt diese dann aber einen harmloseren Verlauf. Zusätzlich gibt es eine Impfung gegen Herpes zoster für Personen ab dem 50. Lebensjahr, die einer Gürtelrose vorbeugen kann. Sie verringert das Risiko für den Ausbruch einer Gürtelrose um bis zu 50 Prozent. Tritt trotzdem eine Gürtelrose auf, kann die Impfung einen schwerwiegenden Verlauf sowie chronische Nervenschmerzen als Folge verhindern.

Gürtelrose mit Impfung vorbeugen
Eine Impfung gegen Herpes zoster kann einer Gürtelrose vorbeugen© alamy

Um andere Personen nicht anzustecken, sollten an einer Gürtelrose oder Windpocken Erkrankte darauf achten, trotz des Juckreizes nicht an den entzündeten Stellen zu kratzen. Denn dadurch können Bläschen aufplatzen und die hoch ansteckende Flüssigkeit freisetzen. Erkrankte Patienten sollten engen Kontakt zu schwangeren Frauen meiden. Denn Frauen, die mit dem Varizella-Zoster-Virus noch keinen Kontakt hatten und nicht geimpft sind, können die Viren auf das ungeborene Kind übertragen.

Das sagt der Experte
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