Wie sich Sucht und Abhängigkeit vorbeugen lässt

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Nicht jeder Sucht lässt sich sicher vorbeugen – und es ist auch gar nicht so einfach, auf alle Warnzeichen zu achten. Dennoch gibt es einige generelle Tipps, mit denen Sie ein Gleichgewicht in Ihren Alltag bringen und einer Sucht vorbeugen können:

  • Lassen Sie von Anfang an die Hände von Substanzen, die schnell und stark abhängig machen – insbesondere von illegalen Drogen. Aber auch z. B. bei Zigaretten lautet die beste und einfachste Regel, wenn Sie einer Sucht vorbeugen wollen: Gar nicht erst anfangen!
  • Wenn Sie gerne Alkohol trinken, machen Sie keine Regelmäßigkeit daraus (z. B. „Feierabendbier“), sondern trinken Sie immer bewusst und möglichst maßvoll. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt für Männer nicht mehr als einen halben Liter Bier oder einen Viertelliter Wein pro Tag – für Frauen die Hälfte davon.
  • Wenn Sie bemerken, dass bestimmte Verhaltensweisen (z. B. Ihr Kauf-, Ess- oder Sportverhalten) immer wieder „aus dem Ruder laufen“, nehmen Sie das ernst. Gelingt es Ihnen nicht, langfristig gegenzulenken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder eine Beratungsstelle.
  • Achten Sie auf Ihr seelisches Gleichgewicht und finden Sie heraus, was Sie entspannt (z. B. Lesen, Meditation). Es ist wichtig, dass Sie regelmäßig „abschalten“ können und Zeit für sich finden.
  • Umgeben Sie sich nach Möglichkeit mit Menschen, die Ihnen gut tun und die Sie respektvoll behandeln. Wenn einer Ihrer Angehörigen unter einer Sucht leidet, passen Sie besonders gut auf sich und Ihre Bedürfnisse auf; nicht selten kommt es zu einer sogenannten „Co-Abhängigkeit“ und Sie als Angehöriger leiden letztlich ähnlich stark wie der Abhängige selbst.
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