Wie sich einer Tierhaarallergie vorbeugen lässt

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bislang ist keine Möglichkeit bekannt, wie sich einer Tierhaarallergie sicher vorbeugen lässt. Auch ein häufiger Kontakt mit Tieren steigert bei Kindern und Erwachsenen normalerweise nicht das Allergierisiko. Wenn Sie und Ihre Familienmitglieder also bis dato keine Anzeichen einer Tierhaarallergie gezeigt haben, müssen Sie nicht auf Haustiere verzichten.

Allergierisiko von Haustieren auf Kinder ungeklärt
Der Einfluss von Haustieren auf das Allergierisiko bei Kindern ist nicht eindeutig geklärt© Fotolia

Was den Effekt von Haustieren auf die „Allergiekarriere“ von Babys und Kleinkindern angeht, sind verschiedene Studien zu widersprüchlichen Ergebnissen gekommen: Teilweise zeichnete sich ab, dass sich in den ersten Lebensmonaten eines Babys ein Hund oder eine Katze im Haushalt neutral oder sogar positiv – als eine Art Allergieschutz – auswirkt. Andere Studien hingegen fanden Hinweise darauf, dass zumindest ein enger Kontakt zu Katzen bei Babys und Kleinkindern das Allergierisiko steigern kann – vor allem bei Kindern, in deren Familien gehäuft Allergien und Unverträglichkeiten vorkommen.

Einer Tierhaarallergie lässt sich demnach nicht sicher vorbeugen. Jedoch schadet es sicherlich nicht, das Haustier von der Wäsche, Bettwäsche und dem Bett von Babys und Kleinkindern fernzuhalten, damit diese nicht mit möglichen Allergenen „überladen“ werden. Dies gilt auch für ältere Kinder und Erwachsene, sobald sich die ersten Zeichen einer Allergie ankündigen. Wer einer schweren Tierhaarallergie vorbeugen will, versucht am besten, den Kontakt zum Tier und seinen Haaren so weit wie möglich zurückzufahren.

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