Wie Pigmentstörungen und Warzen in Sekunden entfernt werden

Lasertherapie zur Behandlung von Pigmentflecken
Neue Lasertherapien machen Pigmentflecken im Gesicht nahezu unsichtbar © Fotolia

Diese Hautveränderungen sind nicht nur unangenehm, sondern auch unschön – besonders, wenn sie sich im Gesicht oder auf den Händen befinden. Ein neues Verfahren entfernt Pigmentflecken ohne Schmerzen und ohne Narben.

Eine besonders schmerzhafte Form sind aber Dornwarzen, denn sie wachsen unter den Fußsohlen und bohren sich tief in das Gewebe. Auslöser dafür sind meist Viren. Und die befinden sich hauptsächlich im Blut. Bei herkömmlichen Operationsschnitten ist das Bluten kaum zu vermeiden. Als Folge treten oft Neuinfektionen auf. Das kann mit Hilfe moderner Speziallaser nun vermieden werden.

 

Gefährliche Viren gelangen nicht mehr in die Blutbahn

Das Licht-Skalpell verschweißt zunächst die Blutgefäße. Erst danach wird das Gewebe abgetrennt. Die gefährlichen Viren können also nicht in die Blutbahn gelangen. Ein weiterer Vorteil bei der Entfernung mittels Laser ist das bessere kosmetische Ergebnis.

Ebenso erfolgreich schlägt die Lichttherapie bei Tattoos, Pigmentflecken oder störenden Körperhaaren – etwa im Gesichtsbereich oder der Bikinizone – an. Dafür wird allerdings ein anderer Speziallaser benutzt. Diese Behandlung wirkt auf die dunklen Stellen der Haut und Haare. Meist genügt dafür eine einmalige Sitzung. Gut ist dabei, dass die Haut unter den Pigmentflecken nach der Therapie nicht unnatürlich weiß wird, sondern genau die Farbe der umgebenden Haut annimmt.

Die Kosten sind abhängig von der zu behandelnden Fläche (ab 100 Euro pro Sitzung). Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen diese Therapie zur Entfernung von Pigmentflecken nicht.

 

Mit neuen Lasersystemen gegen Pigmentflecken

Die Lasersysteme der neuesten Generation verfügen über eine höhere Energie als die Vorgänger-Modelle. Das reduziert Behandlungszeiten und -kosten. Nebenwirkungen treten selten auf. Bei der Haarentfernung kommt es manchmal an den Stellen, an denen sich die Haarwurzeln befinden, zu geringfügigen Rötungen. Diese sind jedoch meist nach ein bis zwei Tagen wieder abgeklungen. Es entstehen so gut wie keine Wundschmerzen. Warum das so ist, ist noch nicht bekannt. Wissenschaftler vermuten, dass die Wahrnehmungsfähigkeit der Schmerzrezeptoren in der Haut durch die Lichtwärme herabgesetzt wird. Trotz der vielen Vorteile dieser Operationstechnik gilt aber: Wenn auch nur der leiseste Zweifel besteht, ob eine Hautveränderung gutartig ist oder nicht, muss immer eine histologische (zellgewebliche) Untersuchung gemacht werden.

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