Wie lassen sich Ekzeme behandeln?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Je nach Art der Hautreizung gibt es unterschiedliche Methoden, mit denen sich Ekzeme behandeln lassen. Beim seborrhoischen Ekzem zielt die Behandlung zum Beispiel vor allem darauf ab, die Pilzinfektion in den Griff zu bekommen. Welche Behandlungen noch infrage kommen, erfahren Sie hier.

 

Beim seborrhoischen Ekzem erfolgt die Behandlung medikamentös

  • Antimykotische Cremes und Shampoos töten die Pilze an den befallenen Hautstellen ab.
  • Systemische Antimykotika wirken in schweren Fällen im ganzen Körper.
  • Medikamente wie Kortison lindern die Entzündung.

Beim Kontaktekzem ist eine erfolgreiche Behandlung nur dann möglich, wenn der Betroffene den Reizstoff, der das Ekzem auslöst, nach Möglichkeit meidet. Um Ekzeme behandeln zu können, werden aber auch bestimmte Medikamente und andere Maßnahmen eingesetzt.

Apothekerin
Um Ekzeme behandeln zu können, verschreiben Ärzte je nach Art der Hautreizung auch Medikamente© Fotolia
 

Medikamentöse und unterstützende Maßnahmen bei der Kontaktekzem-Behandlung

  • entzündungshemmende Medikamente (Glukokortikoide) in der akuten Phase
  • bei starkem Juckreiz Medikamente, die den Juckreiz lindern (Antihistaminika)
  • kühlende Umschläge
  • bei Arbeitsplatzbelastung ausführliche Beratung und Schutzmaßnahmen, zum Beispiel Handschuhe

Die Neurodermitis ist ein komplexes Krankheitsbild. Will der Arzt entsprechende Ekzeme behandeln, muss die Therapie individuell darauf abgestimmt werden, wie stark die Beschwerden sind und wie alt der Betroffene ist.

 

Ekzeme behandeln: Mehrere Möglichkeiten bei der atopischen Form

  • Grundlage für die Ekzem-Behandlung bei der Neurodermitis ist eine Rückfettung der extrem trockenen Haut mithilfe geeigneter Salben oder Ölbäder.
  • Bei akuten Entzündungen setzt der Arzt entzündungshemmende Medikamente ein, zum Beispiel Kortison-haltige Salben oder die sogenannten Calcineurinhemmer wie Pimecrolimus oder Tacrolimus.
  • Um die Keimbesiedlung der Haut zu vermindern, kann der Arzt Antibiotika gegen Bakterien oder Antimykotika gegen einen Pilzbefall verschreiben.
  • Ist eine Behandlung der befallenen Hautstellen alleine nicht ausreichend, muss der Arzt eine systemische, das heißt eine den ganzen Körper umfassende, Behandlung mit juckreizstillenden und entzündungshemmenden Medikamenten durchführen.
  • In sehr schweren Fällen ist manchmal eine Behandlung mit Medikamenten erforderlich, die das Immunsystem unterdrücken, damit sich Ekzeme behandeln lassen.
  • Manche Menschen mit Neurodermitis sprechen gut auf eine Behandlung mit UV-Licht oder auf Aufenthalte auf den Nordseeinseln oder in Höhenlagen an.
  • Eine psychologische Unterstützung und Maßnahmen zur Stressbewältigung sind häufig sinnvoll, da viele Menschen besonders in Stresssituationen unter schweren Neurodermitis-Schüben leiden.
  • Betroffene sollten so weit wie möglich Reizstoffe meiden, die Neurodermitis-Schübe auslösen oder verstärken können.
Vorbeugung
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