11 Gesundheits-Fakten zur Fußball-WM: Was Sie schon immer wissen wollten

Wie lange hält ein Jetlag?

Menschen – wie viele Fußballer von Nationalteams – die dieser Tage nach Brasilien fliegen und dabei eine oder mehrere Zeitzonen durchqueren, steigen aus dem Flieger und fühlen sich danach sehr ausgelaugt, mitgenommen oder – wie es einige beschreiben – noch nicht richtig angekommen. 93 Prozent aller Erwachsenen leiden unter dem sogenannten Jetlag, bei Kindern und Jugendlichen ist der Anteil sogar noch höher. Aufhalten oder abwenden kann man einen Jetlag übrigens nicht. Aber eine richtige Krankheit ist er auch nicht, selbst wenn sie mit all ihren Symptomen – wie Müdigkeit, Appetit-Attacken, Übelkeit, Gereiztheit, Konzentrationsschwäche oder auch Einschlafstörungen – durchaus so anfühlt. Hintergrund ist die Verwirrung unserer inneren Uhr, die weitaus besser unseren Tagesablauf und vor allem unseren Schlaf-Wach-Rhythmus steuert, als wir das gemeinhin annehmen. Sportler reisen früh genug an, damit der Körper sich an die neue Zeitzone gewöhnen kann. Und was anderes bleibt einem im Grunde auch nicht übrig. Wissenschaftler haben errechnet, dass der Mensch für 1,5 Stunden Zeitverschiebung im Schnitt 24 Stunden Erholungsphase benötigt. Fliegen Sie also von Deutschland nach Brasilien, kann es schon mal drei bis vier Tage dauern, bis Ihr Jetlag schließlich wieder verschwunden ist.

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