Wie läuft bei kalten Händen die Diagnose ab?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei kalten Händen dient die Diagnose dazu, die Ursache herauszufinden, um diese adäquat behandeln zu können. Erster Schritt der Diagnose ist immer ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt. Dieser wird fragen, wie lange die kalten Hände schon vorhanden sind, ob sie dauerhaft vorliegen und ob andere Symptome begleitend auftreten. Außerdem ist es für die Diagnose wichtig, ob andere Grunderkrankungen bekannt sind, die zu kalten Händen führen könnten.

Anschließend folgt eine körperliche Untersuchung, bei welcher der Arzt andere Hinweise auf die Ursache der kalten Hände suchen wird. So kann er beispielsweise den Blutdruck und Pulsschlag messen und das Herz abhören. Um Durchblutungsstörungen in den Fingern nachzuweisen, kann er eine sogenannte Oszillografie durchführen. Bei dieser Untersuchung werden an den Fingern kleine Manschetten angelegt und aufgepumpt – ähnlich einer Blutdruckmessung am Oberarm. Mithilfe dieser Manschetten lässt sich feststellen, ob einzelne Finger nicht ausreichend durchblutet werden. Ein weiteres Verfahren, um Durchblutungsstörungen festzustellen, ist die sogenannte Plethysmografie.

 

Angiografie stellt Blutgefäße dar

Vermutet der Arzt Gefäßverschlüsse oder -verengungen als Ursache für die kalten Hände, wird er eine spezielle Ultraschall-Untersuchung (Doppler-Duplex-Sonografie) durchführen, um diese zu lokalisieren. Weitere Untersuchungen, die bei kalten Händen durchgeführt werden können, sind Blutuntersuchungen oder eine Angiografie zur Darstellung der Blutgefäße.

Behandlung
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