Wie läuft bei Heiserkeit die Diagnose ab?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Da eine Heiserkeit in den meisten Fällen nach einigen Tagen von alleine wieder abklingt, ist eine ärztliche Untersuchung oft nicht notwendig.

 

HNO-Arzt stellt Heiserkeit-Diagnose

Sollte die Heiserkeit aber länger als zwei bis drei Wochen anhalten oder gleichzeitig andere Symptome wie starke Schmerzen oder eine Atemnot auftreten, ist ein Arztbesuch ratsam, um die Ursachen der Heiserkeit abklären zu lassen.

Erster Schritt der Heiserkeit-Untersuchung und der Diagnose ist ein ausführliches Gespräch mit dem Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Dabei stellt er Fragen zur bisherigen Dauer der Heiserkeit, zu gleichzeitigen anderen Beschwerden oder möglichen auslösenden Faktoren wie Kontakt zu chemischen Reizstoffen oder Rauch. Auch Angaben zu vorherigen Operationen am Hals können erste Hinweise auf mögliche Ursachen der Heiserkeit geben.

Ultraschalluntersuchung am Hals im Rahmen der Heiserkeit-Diagnose
Mit einer Ultraschalluntersuchung des Halses kann der Arzt bei Heiserkeit die richtige Diagnose herausfinden© shutterstock
 

Mit körperlicher Untersuchung zur Heiserkeit-Diagnose

Anschließend folgt eine gründliche körperliche Untersuchung. Bei dieser untersucht der Arzt den Mundraum und den Rachen und tastet die Lymphknoten des Halses ab. Vermutet er eine Infektion als Ursache der Heiserkeit, nimmt er einen Abstrich aus dem Rachen und legt eine mikrobiologische Kultur an, um den Erreger zu identifizieren. In den meisten Fällen werden auch eine Blutuntersuchung und eine Kehlkopfspiegelung durchgeführt. Mithilfe der sogenannten Stroboskopie können dabei die schnell ablaufenden Bewegungen der Stimmlippen sichtbar gemacht werden.

 

Weitere Untersuchungen im Rahmen der Heiserkeit-Diagnose

Je nach vermuteter Ursache wird der Arzt weitere Untersuchungen durchführen, um bei Heiserkeit die richtige Diagnose herauszufinden. Zu diesen zählen:

  • Röntgenuntersuchung des Kehlkopfs
  • Ultraschalluntersuchung des Halses
  • Entnahme von Gewebe aus möglichen Tumoren
  • Computertomographie (CT).
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