Wie läuft bei Gebärmutterhalskrebs die Diagnose ab?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

In den Frühstadien eines Gebärmutterhalskrebses erfolgt die Diagnose in den meisten Fällen als Zufallsbefund im Rahmen der Krebsfrüherkennungsuntersuchung durch den Frauenarzt. Er nimmt einen Abstrich aus dem Gebärmutterhals und untersucht die darin enthaltenen Zellen auf bösartige Veränderungen.

Sollten Frauen bereits mit Symptomen eines möglichen Gebärmutterhalskrebses den Gynäkologen aufsuchen, wird er die inneren Geschlechtsorgane durch die Scheide und durch den Enddarm abtasten und eine Spiegelung der Vagina und des Übergangs zum Gebärmutterhalses durchführen. Kann der Frauenarzt bei der Untersuchung bereits einen Tumor erkennen, wird er eine Gewebeprobe (Biopsie) aus diesem entnehmen, um die Diagnose Gebärmutterhalskrebs anhand der Veränderungen der Zellen zu sichern.

Wurde die Diagnose des bösartigen Tumors bestätigt, können weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um zu kontrollieren, ob sich der Tumor bereits in anliegende Organe ausgedehnt hat oder sich Metastasen (Tochtergeschwülste) gebildet haben. Zu diesen Untersuchungen zählen beispielsweise:

  • Röntgenuntersuchung des Brustkorbs
  • Ultraschalluntersuchung der Nieren und der Leber
  • Spiegelung der Harnblase und des Enddarms
  • Ausschabung der Gebärmutter
  • Magnetresonanztomografie (MRT) oder Computertomografie (CT)
  • Ultraschalluntersuchung der Lymphknoten
  • Bestimmung von Tumormarkern im Blut
Behandlung
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