Wie läuft bei einer Mundtrockenheit die Diagnose ab?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei einer Mundtrockenheit ist der erste Schritt der Diagnose ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt.

Dieser wird Fragen nach der Häufigkeit und Dauer der Mundtrockenheit stellen und sich erkundigen, ob diese immer im Zusammenhang mit einer bestimmten Situation auftritt oder ob begleitende Symptome vorhanden sind. Wichtig für die Diagnose ist außerdem, welche Medikamente eingenommen werden und ob Grunderkrankungen wie eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) bekannt sind.

 

Bestätigung der Mundtrockenheit-Diagnose mit einer Sialometrie

Anschließend folgt zur Diagnose der Mundtrockenheit eine körperliche Untersuchung, bei welcher der Arzt auch den Mundraum auf Auffälligkeiten und Veränderungen untersuchen wird. So kann er feststellen, ob die Speicheldrüsen vergrößert oder geschwollen sind oder ob die Zunge Veränderungen zeigt. Bei der Untersuchung des Mundbodens zeigt sich meist keine Speichelansammlung, die normalerweise vorhanden ist. Außerdem wird er die Speicheldrüsen von außen auf Vergrößerungen abtasten.

Um die Speichelproduktion zur Diagnose der Mundtrockenheit genau beurteilen zu können, kann der Arzt eine Messung der Speichelfließrate durchführen. Bei dieser Sialometrie genannten Untersuchung wird der freigesetzte Speichel über einen bestimmten Zeitraum in einem Gefäß gesammelt und anschließend die Menge bestimmt.

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