Wie läuft bei einer ausgekugelten Schulter (Schulterluxation) die Diagnose ab?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei einer Schulterluxation lässt sich die Diagnose oft schon anhand der Symptome, sowie der Schilderung eines Unfallhergangs (zum Beispiel ein vorausgegangener Sturz oder Kampf) stellen. Die Armhaltung des Betroffenen zeigt dem Arzt, in welche Richtung die Schulter ausgekugelt ist.

Bei einer körperlichen Untersuchung kann der Arzt feststellen, wie weit sich die Gelenkkörper gegeneinander verschoben haben und ob die Schulter komplett ausgekugelt ist. Vor allem bei schlanken Personen ist bei einer ausgekugelten Schulter eine Verschiebung des Oberarmkopfs von außen zu sehen.

 

Röntgenuntersuchung bei ausgekugelter Schulter

Um den Umfang der Verletzung feststellen zu können, wird der Arzt eine Funktionsprüfung des Schultergelenks vornehmen. Anschließend muss auf jeden Fall eine Röntgenuntersuchung der Schulter erfolgen, um festzustellen, ob weitere Verletzungen an der Knochen- oder Knorpelstruktur des Gelenks vorliegen. Außerdem müssen Begleitverletzungen von Blutgefäßen und Nerven ausgeschlossen werden. Hierfür wird der Arzt testen, ob die Gefühlsempfindung der Schulter und der Arms unverändert vorhanden ist, ob der Arm bewegt werden kann und ob der Puls tastbar ist. Ist nur die Schulter ausgekugelt, aber keine weiteren Verletzungen erkennbar, ist in der Regel auch keine weitere Diagnostik erforderlich.

 

Untersuchung auf Begleitverletzungen

Vermutet der Arzt hingegen Begleitverletzungen, können zur Diagnose der ausgekugelten Schulter bildgebende Verfahren wie eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie), eine Magnetresonanztomografie (MRT) oder eine Computertomografie (CT), sowie gegebenenfalls auch eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) hilfreich sein.

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