Wie lässt sich einem Sehnenriss vorbeugen?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Da ein Sehnenriss unter anderem durch (Sport-)Unfälle, Erkrankungen, Alterserscheinungen und weitere Ursachen entstehen kann, lässt sich ihm nicht sicher vorbeugen. Dennoch ist es möglich, das Risiko für bestimmte Ursachen einer Sehnenverletzung zu senken.

Einige Schutzmaßnahmen und Verhaltensweisen beim Sport können beispielweise helfen, bestimmte Sehnenverletzungen zu vermeiden. Hierzu zählt an erster Stelle, seine Sehnen nicht zu überlasten: Dies gilt sowohl für Kraftsportler, bei denen zu schnelle Kraft- und Trainingszuwächse die Sehnen überfordern können, als auch für Ausdauersportler, bei denen bestimmte Sehnen (wie die Achillessehne beim Skilanglauf) auf eine permanente Überbeanspruchung hin reißen können.

Wenn bei einzelnen Sportarten das Risiko für bestimmte Sehnenverletzungen generell erhöht ist (wie beim Basketball die Beugesehnen der Finger), kann man diesen eventuell (zumindest teilweise) durch gezieltes Tapen vorbeugen.

Je nach ausgeübtem Beruf gibt es manchmal eine spezielle Schutzkleidung, mit der sich einer Sehnenverletzung vorbeugen lässt: So können etwa Sicherheitsschuhe verhindern, dass sich ein Bauarbeiter eine Schnittverletzung der Achillessehne zuzieht (zumindest in Höhe des Sprunggelenks).

Liegen bestimmte Erkrankungen des Bindegewebes (Kollagenosen) oder rheumatische Erkrankungen vor, welche die Festigkeit der Sehnen vermindern, empfiehlt sich eine frühzeitige Behandlung.

Nach einem Sehnenriss lässt sich einem erneuten Riss (Reruptur) vorbeugen, indem Betroffene sich vorsichtig und in Absprache mit dem Arzt oder Therapeuten wieder an höhere Belastungen herantasten.

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