Wie lässt sich einem Muskelfaserriss vorbeugen?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Eine ausreichende Aufwärmphase ist oberste Pflicht, wenn Sie einem Muskelfaserriss wirkungsvoll vorbeugen möchten.

Dazu können Sie beispielsweise für etwa 15 Minuten einen leichten Dauerlauf machen, um die Muskeln in Oberschenkel und Wade gut zu durchbluten. Wichtig: Dehnübungen sollten Sie erst nach dem Aufwärmen durchführen, da ansonsten das Verletzungsrisiko sogar ansteigen kann. Denn kalte, nicht aufgewärmte Muskeln sind weniger elastisch und verletzungsanfälliger. Kalte Witterung begünstigt die Entstehung eines Muskelfaserrisses zusätzlich. Das Aufwärmen ist hier also noch wichtiger als bei sommerlichen Temperaturen oder in beheizten Sporthallen.

Unabhängig davon gilt: Bauen Sie Kondition, Leistungsfähigkeit und Muskelkraft kontinuierlich und mit Maß auf. So schützen Sie die Muskeln vor Überlastung und Ermüdungserscheinungen, die diese verletzungsanfälliger machen. Zusätzlich sollten Sie auf eine geeignete Sportausrüstung achten, sprich das zur jeweiligen Sportart passende Schuhwerk und die entsprechende Bekleidung. Insbesondere bei Outdoor-Sportarten empfiehlt es sich, gerade im Herbst und im Winter, atmungsaktive Bekleidung zu tragen. Sie transportiert sich bildenden Schweiß wirkungsvoll nach außen und verhindert so das übermäßige Auskühlen der Muskulatur infolge des Schwitzens. Falls Sie eine Sportart neu erlernen, sollten Sie Ihrem Körper Zeit geben, sich an diese andere Form der Bewegung zu gewöhnen. Auch das kann einem Muskelfaserriss vorbeugen helfen.

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