Wie lässt sich der Altersbedingten Makuladegeneration (AMD) vorbeugen?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Einer Altersbedingten Makuladegeneration (AMD) können Sie nicht sicher vorbeugen. Zu wenig ist bis heute über die eigentlichen Ursachen bekannt. Allerdings gibt es verschiedene Faktoren, die das Risiko für die Entstehung einer AMD erhöhen, wie Zigarettenkonsum, Bluthochdruck, Arteriosklerose und helles Licht. Deswegen sollten Sie:

  • nicht rauchen bzw. mit dem Rauchen aufhören. Ihr Arzt kann Sie bei diesem Schritt mit Rat und Tat unterstützen.
  • Ihren Blutdruck regelmäßig kontrollieren lassen. Gegebenenfalls kann Ihnen Ihr Arzt zusätzlich Medikamente zur Senkung von Bluthochdruck verordnen.
  • eine vorhandene Arteriosklerose („Arterienverkalkung“) ärztlich behandeln lassen.
  • besonders bei hellem Licht mit erhöhtem UV-Anteil (am Strand, im Gebirge) eine Sonnenbrille tragen.

Achten Sie darüber hinaus auf einen ausgewogenen Lebensstil mit viel Bewegung und einer gesunden Ernährung:

  • Essen Sie viel Obst und Gemüse. Viele Sorten, wie beispielsweise Grünkohl, Spinat, Lauch, Brokkoli, Pflaumen und Kiwis enthalten die Farbstoffe Lutein und Zeaxanthin. Sie schützen die Makula vor Lichteinwirkung und verleihen ihr die charkteristische gelbe Farbe („gelber Fleck“).
  • Bewegen Sie sich ausreichend und treiben Sie regelmäßig Sport: Versuchen Sie, täglich 30 Minuten spazieren zu gehen oder mit dem Rad zu fahren. Zusätzlich können Sie zwei- bis dreimal pro Woche für 30 bis 45 Minuten laufen gehen.
  • Tun Sie sich nicht mehr Stress an als unbedingt notwendig. Versuchen Sie darüber hinaus, Techniken der Stressbewältigung und Entspannung zu erlernen, wie beispielsweise Yoga.

Unter Umständen kann eine gezielte Hochdosis-Vitamintherapie bestimmten Formen der Altersbedingten Makuladegeneration vorbeugen. Vermeiden Sie jedoch unbedingt, die Einnahme frei verkäuflicher Vitaminpräparte, da diese wirkungslos sind oder schädlich sein können. Lassen Sie sich stattdessen von Ihrem Augenarzt beraten, ob eine Hochdosis-Vitamin-Therapie für Sie sinnvoll ist.

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