Wie können Sie Pigmentstörungen vorbeugen?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Den meisten Pigmentstörungen können Sie effizient vorbeugen, indem Sie Sonneneinstrahlung vermeiden, beziehungsweise konsequent Präparate mit einem hohen Lichtschutzfaktor (LSF) verwenden.

UV-Licht verstärkt viele Pigmentstörungen oder ist sogar ein wesentlicher Auslöser (zum Beispiel bei Altersflecken). Achten Sie daher darauf, Körperbereiche, die der Sonne ausgesetzt sind, sorgfältig einzucremen. Hände und Ohren sollten dabei nicht vergessen werden. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass mehrmaliges Eincremen sinnvoll ist, weil ein Teil des Schutzes durch Schwitzen, Baden oder Reibung von Kleidung verlorengeht.

So berechnen Sie, welchen Lichtschutzfaktor Sie brauchen, der Pigmentstörungen vorbeugen hilft: Multiplizieren Sie die Zahl des LSF mit der Zeit, die Sie normalerweise in der Sonne verbringen können, ohne dass sich die Haut rötlich verfärbt. Also zum Beispiel 30 mal 15 Minuten. Bei einem LSF von 30 könnten Sie sich dann 7,5 Stunden draußen aufhalten. Da diese Werte im Labor ausgerechnet wurden, sollten Sie die Zeiten nicht ausreizen, sondern sicherheitshalber immer einen höheren Lichtschutzfaktor verwenden, als Sie eigentlich brauchen. Grundsätzlich sind helle Hauttypen empfindlicher als dunkle und sollten noch stärker auf Sonnenschutz achten, um Pigmentstörungen vorzubeugen.

 

Schatten, Sommerbekleidung und ausreichender Sonnenschutz

Im Urlaub müssen Sie zudem bedenken, dass die UV-Strahlung in warmen Regionen deutlich intensiver ist als in gemäßigten Klimazonen. Beim Schnorcheln sollten Sie daher beispielsweise zusätzlich ein T-Shirt tragen. Auch das kann Pigmentstörungen vorbeugen. Der beste Schutz ist es, sich viel im Schatten aufzuhalten.

Besonders im Sommer sollten Sie außerdem Faktoren aus dem Weg gehen, die zu einer höheren Lichtempfindlichkeit der Haut führen könnten, wenn Sie Pigmentstörungen vorbeugen möchten. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Medikamente, die Sie einnehmen, entsprechende Nebenwirkungen haben. Verzichten Sie auf Parfüm, und verwenden Sie Kosmetika möglichst ohne Zusatzstoffe.

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