Wie können Sie Milien vorbeugen?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Da die genauen Ursachen von primären Milien nicht bekannt sind, ist es nicht möglich, den Grieskörnern effizient vorzubeugen. Manche Ärzte empfehlen regelmäßige Peelings.

Es ist jedoch nicht belegt, dass es möglich ist, Milien auf diese Weise wirksam vorzubeugen.

Anders sieht es bei sekundären Milien aus. Vorbeugen können Sie zumindest in einem kleinen Rahmen, indem Sie Hautschäden, etwa durch Verbrennungen oder zu intensive Sonnenbäder, vermeiden. Halten Sie sich also vor allem im Sommer nur mit ausreichendem Lichtschutzfaktor (LSF) im Freien auf. Was Sie brauchen, lässt sich leicht ausrechnen: Wenn Sie normalweise 15 Minuten in der Sonne sein können, ohne dass sich die Haut rötet, multiplizieren Sie diese Zahl mit dem Lichtschutzfaktor. Ein LSF von 10 würde dann bedeuten, dass Sie sich mit diesem Schutz 150 Minuten lang draußen aufhalten dürfen.

Milien mit Sonnenschutz vorbeugen
Sekundären Milien können Sie vorbeugen, indem Sie Verbrennungen durch intensive Sonnenbäder vermeiden© Fotolia
 

Milien mit Impfung vorbeugen

Das Risiko für eine Gürtelrose (Herpes Zoster) als mögliche Milien-Ursache sinkt erheblich, wenn Sie einen Impfschutz gegen Windpocken haben. Seit 2013 ist für Menschen über 50 Jahre auch eine Impfung speziell gegen Herpes-Zoster-Viren möglich. Ein Ausbruch der Krankheit ist zwar trotzdem möglich, dann aber mit milderem Verlauf. Da Herpes Zoster im Anschluss zur Bildung von sekundären Milien führen kann, hilft diese Impfung beim Vorbeugen.

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