Wie können Sie einer Zöliakie vorbeugen?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung
  7. 7. Das sagt der Experte

Einer Zöliakie lässt sich kaum vorbeugen, das Risiko lässt sich allenfalls leicht verringern. Das ist jedoch Aufgabe der Eltern. Denn einen positiven Effekt scheint vor allem die Ernährung in den ersten Lebensmonaten zu haben.

Diese Maßnahmen können einer Zöliakie in gewissem Maße vorbeugen:

  • Säuglinge sollten mindestens in den ersten vier Monaten ausschließlich Muttermilch erhalten. Das gilt besonders, wenn in der Familie bereits Fälle von Zöliakie bekannt sind und daher eine genetische Veranlagung vermutet werden kann.
  • Sollte das Stillen nicht möglich sein, ist Säuglingsmilchnahrung die beste Alternative.
  • Mit Beikost darf erst ab dem fünften Lebensmonat gestartet werden.
  • Die aktuelle Empfehlung zur Ernährung von Säuglingen lautet, die erste Glutenhaltige Beikost zu füttern, wenn die Mutter parallel noch stillt, also in der Übergangsphase des Abstillens.

Bei Kindern mit genetischer Disposition, also Zöliakie-Betroffenen im engeren Familienkreis, kann eine Blutuntersuchung sinnvoll sein. Sie wird üblicherweise im dritten Lebensjahr durchgeführt. Falls dabei Antikörper festgestellt werden, die auf eine latente Zöliakie schließen lassen, kann eine Gluten-freie Ernährung den Ausbruch der Krankheit verhindern. Das ist wichtig, um eventuelle Langzeitschäden wie Wachstumsprobleme von vornherein ausschließen zu können.

Das sagt der Experte
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