Wie können Sie der Höhenkrankheit vorbeugen?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Der Höhenkrankheit können Sie vorbeugen, indem Sie den Aufstieg am Berg langsam gestalten und gut beobachten, ob bei Ihnen Symptome wie Kopfschmerzen auftreten. Da sowohl Anfänger als auch erfahrene Bergsteiger an der Höhenkrankheit leiden können, ist es sinnvoll, ein paar einfache Grundregeln und Tipps zu befolgen. So können Sie der Höhenkrankheit vorbeugen und Ihren Körper besser an die neue Höhe gewöhnen.

 

Tipps, wie Sie der Höhenkrankheit vorbeugen

  • Gehtempo: Ein gesundes Gehtempo, bei dem Ihr Körper sich an die neuen klimatischen Verhältnisse anpassen kann, ist der sogenannte 1:2-Atemrhythmus. Dabei atmen Sie einen Schritt ein und zwei Schritte aus.
  • Rasches Aufsteigen: Vermeiden Sie eine zu schnelle Anreise in Höhen über 2.800 Meter, beispielsweise mit dem Flugzeug, der Seilbahn oder dem Auto. Wenn Sie zu Fuß unterwegs sind, sollten Sie nicht mehr als 300 bis 500 Höhenmeter pro Tag zurücklegen.
  • Anstrengungen vermeiden: Tragen Sie nur so viel Gepäck wie unbedingt notwendig. Überanstrengungen führen häufig zu unausgeglichener Atmung und begünstigen die Höhenkrankheit.
  • Flüssigkeitszufuhr: In Höhen ab 2.500 Meter liegt der tägliche Flüssigkeitsbedarf über dem gewohnten Bedarf in normalen Höhen. Sie sollten daher pro Tag etwa drei bis vier Liter Flüssigkeit trinken.
  • Schlaf: Damit Ihr Körper sich an die neue, ungewohnte Höhe anpassen kann, ist es sinnvoll, ab einer Höhe von 2.500 Metern niedriger zu schlafen als Sie aufgestiegen sind. Ideal sind 300 bis 500 Höhenmeter unter der zuvor erreichten Höhe.
  • Medikamente: Nehmen Sie keine Schlafmittel oder sonstigen Medikamente ein. Bei starken Beschwerden ist es ratsam, den Abstieg anzutreten.
Langsamer Aufstieg kann Höhenkrankheit vorbeugen
Gestalten Sie Ihren Berg-Aufstieg langsam. Geben Sie Ihrem Körper Zeit, sich an die Höhenunterschiede zu gewöhnen. Nur so lässt sich der Höhenkrankheit wirksam vorbeugen© Fotolia

Eine Höhenkrankheit kann lebensgefährlich sein. Daher sollten Sie in großen Höhen nicht alleine reisen und  sich auf Wanderungen immer gegenseitig beobachten. Frühe Symptome  einer Höhenkrankheit können Sie so leichter erkennen und einer Verschlechterung vorbeugen.

 

Wie Sie eine beginnende Höhenkrankheit erkennen

  • Hat die Person ihren Rucksack an eine Begleitperson abgegeben?
  • Rastet die Person ungewohnt häufig?
  • Ist die Person beim Rasten oder im Lager auffällig still oder gar teilnahmslos?
  • Erkennen Sie an der Person einen Leistungsabfall oder eine plötzliche Gangunsicherheit?
  • Schwankt die Stimmungslage der Person?
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