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Erkältungen vorbeugen Wie Inhalation die Atemwege vor Infekten schützt

Gerade in Zeiten von Corona ist der Schutz vor Infektionen der Atemwege ein großes Thema. Doch nicht nur die Einhaltung der AHA-Regeln trägt dazu bei, Viren fernzuhalten – jeder einzelne kann seine Körperabwehr im Kampf gegen Atemwegsinfekte unterstützen. Und das mit einer vielfach bewährten Behandlungsmethode: der Salzinhalation. Wichtig dabei ist jedoch, die Inhalation richtig durchzuführen – sonst bleibt sie wirkungslos.

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Dass Atemwegsinfekte in der kalten Jahreszeit besonders verbreitet sind, hat einen Grund: Heizungsluft und trockene, kalte Winterluft trocknen die Schleimhäute der Atemwege aus – und stören damit einen wichtigen Abwehrmechanismus des Körpers.

Denn diese Schleimhäute bilden eine feuchte Schutzschicht für die Atemwege, bestehend aus einem Schleimfilm und winzigen Härchen, den sogenannten Zilien. Eindringende Viren oder andere Erreger bleiben auf dem Schleimfilm haften und werden dann von den Zilien durch koordinierte Schlagbewegungen abtransportiert.

 

Salzlösung hält die Atemwege feucht

Dieses raffinierte Abwehrsystem der Atemwege funktioniert gut, solange die natürliche Schutzbarriere intakt ist. Die trockene Umgebungsluft im Winter lässt die Schleimschicht jedoch eintrocknen – und erleichtert Krankheitserregern den Eintritt in den Körper.

Doch es gibt eine einfache, sehr bewährte Methode, um dem vorzubeugen: „Zur Vorbeugung von Atemwegsinfektionen ist das Inhalieren einer physiologischen (isotonischen) Kochsalzlösung übrigens hervorragend geeignet, da diese direkt an die Atemwegschleimhaut gelangt, die Schleimhäute in den Atemwegen feucht hält und dadurch deren Selbstreinigungsfunktion und natürliche Barrierefunktion unterstützt“, erklärt Dr. med. Thomas Voshaar, Chefarzt des Lungenzentrums am Krankenhaus Bethanien in Moers und Vorstandsvorsitzender des Verbands Pneumologischer Kliniken (VPK) auf der Website „Lungenärzte im Netz“.

 

Hartnäckiger Irrtum: Inhalieren über dem Kochtopf

Wichtig dabei ist allerdings die richtige Durchführung – die Salzinhalation wird häufig falsch durchgeführt und bleibt somit wirkungslos: Wer den Kopf über einen Topf oder eine Schüssel mit heißem Salzwasser beugt, inhaliert nur warmen Wasserdampf. Das Salz bleibt im Topf zurück, denn seine Siedetemperatur ist zu hoch, um mit dem Wasser zu verdampfen. Anschaulich zeigt das der Vergleich mit der Gewinnung von Meersalz: Dabei wird Wasser verdampft und das Salz bleibt zurück.

Wirksam ist die Salzinhalation nur mit einem Inhalationsgerät. Denn dieses zerstäubt die Lösung in feinste Tröpfchen, die dann tief in die Atemwege gelangen. Die Salzinhalation mit einem solchen Vernebler ist für alle Menschen geeignet, auch für Babys und Schwangere, denn es gibt keine bekannten Nebenwirkungen. Wichtig ist allerdings: Ausschließlich sterile Lösungen verwenden, keine „hausgemachten“ Mischungen.

 

Natürlicher Inhaltsstoff verstärkt die schützende Wirkung

Ein spezieller Inhaltsstoff in der Salzlösung kann ihre schützende Wirkung noch verstärken: Das sogenannte Ectoin ist natürlichen Ursprungs und wird von Bakterien gebildet, die in den lebensfeindlichsten Umgebungen der Erde wie Salzseen und Wüsten vorkommen. Der Stoff umgibt sich mit Wassermolekülen und bildet so einen sogenannten Ectoin-Hydro-Komplex, der sich wie eine zusätzliche Schutzschicht auf die Schleimhäute der Atemwege legt. Besonders wirksam für die Inhalation ist darum eine Kochsalzlösung mit zugesetztem Ectoin (z.B. PARI ProtECT®).

 

Wie funktioniert die Inhalation?

Ein geeignetes Inhalationsgerät und die passende Inhalationslösung mit Ectoin gibt es derzeit in einem Inhalier-Komplettset (z.B. PARI COMPACT2).

Beachten Sie: Inhalationsgeräte gibt es viele unterschiedliche. Achten Sie auf zuverlässige Qualität, sichere Hygiene und einfache Bedienung. PARI Geräte erfüllen z. B. höchste Standards, sind „Made in Germany“ und mehrfach ausgezeichnet.

Die Inhalation ist ganz einfach:

  • Inhalationsgerät anschließen und die Salzlösung in den Vernebler füllen
  • Inhalationsgerät einschalten
  • Durch Mundstück oder Maske atmen

Wenige Minuten Inhalation ein- bis dreimal täglich reichen aus, um die Atemwege zu pflegen und sie widerstandsfähig zu machen. Das Schöne: Hat man erstmal ein Gerät, ist es zu jeder Erkältungssaison einsatzbereit.

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