Ohrstöpsel – gesund oder ungesund?

Redaktion PraxisVITA

Wie gut dämpfen Ohrstöpsel?

Der sogenannte SNR-Wert (Signal-to-Noise-Ratio) sagt aus, um wie viel Dezibel leiser der Lärm durch die Ohrstöpsel wird. Wer seine Ohren beispielsweise bei einem Rockkonzert mit circa 110 Dezibel Lautstärke schützen will, braucht Ohrstöpsel mit einem SNR-Wert von mindestens 30. Allerdings wird der auf der Packung angegebene SNR-Wert unter Laborbedingungen ermittelt, die man trotz genauer Beachtung der Bedienungsanleitung zu Hause selbst nicht immer erreichen kann. Bei schmalen, kleinen Gehörgängen ist es zum Beispiel schwierig, herkömmliche Ohrstöpsel einzuführen. Darum gibt es sie in verschiedenen Größen. Vor-Ohr-Stöpsel werden zur Kugel gerollt, vor die Öffnung des Gehörgangs gesetzt und plattgedrückt. Sie passen immer. Es gibt sie aus Wachs, Baumwolle oder Silikon. In-Ohr-Stöpsel sind aus elastischem Schaumstoff. Sie werden eng zusammengerollt und in den Gehörgang eingeführt, wo sie sich ausdehnen.

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