Wie gehen Ärzte bei der Thrombose-Diagnose vor?

Redaktion PraxisVITA
Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Um die Thrombose-Diagnose stellen zu können, nimmt der Arzt eine ausführliche körperliche Untersuchung vor und erkundigt sich nach den Symptomen. PraxisVITA erklärt, wie er dabei vorgeht.

Eine Thrombose-Diagnose beginnt der Arzt mit einer eingehenden körperlichen Untersuchung und der Befragung des Patienten. Dabei möchte er vor allem herausfinden, wann und in welcher Form sich die Symptome bemerkbar gemacht haben und ob es Vorerkrankungen gibt, die das Risiko für eine Thrombose erhöhen, etwa eine Herzschwäche, Arteriosklerose oder ausgeprägte Krampfadern. Daran schließt sich eine körperliche Untersuchung an.

 

Für die Thrombose-Diagnose an den Beinen überprüft der Arzt unter anderem:

  • Ist das Bein geschwollen?
  • Sind Verfärbungen der Haut sichtbar?
  • Hat sich die Temperatur der Haut verändert?
  • Gibt es weitere sichtbare Veränderungen, etwa hervortretende Venen?
  • Wie verändern sich die Schmerzen durch bestimmte Bewegungen?
  • Treten Beschwerden an bestimmten Druckpunkten auf, etwa unter der Fußsohle?
Thrombose
Eine artielle Thrombose-Diagnose kann der Arzt durch Untersuchungen per Ultraschall stellen© Alamy
 

Weitere Untersuchungen für eine Thrombose-Diagnose:

  • Ultraschalluntersuchungen
  • spezieller Ultraschall der Blutgefäße, der den Blutstrom sichtbar macht (Dopplersonografie)
  • Laboruntersuchungen des Blutes (zum Beispiel D-Dimer-Test, um Abbauprodukte des Gerinnungsstoffes Fibrin zu bestimmen)
  • eventuell Röntgenaufnahmen mit Kontrastmittel, um den Verlauf der Venen und einen eventuellen Blutstau sichtbar zu machen
  • weitere bildgebende Verfahren (zum Beispiel Magnet-Resonanz-Tomografie, Computertomografie) sind eines der letzten Mittel zur Thrombose-Diagnose
Behandlung
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